Die Gemeinden beklagen, dass sie keine Personenstandsdienstleistungen erbringen können, da die Behörden im System der Personenstandsämter ihrer Aussage nach die öffentlichen Dienste lahmlegen.
In einer Erklärung der Stadt Pristina vom Dienstag hieß es, das Kollegium der Stadtverwaltungsdirektoren im Gemeindeverband habe „mit tiefer Besorgnis auf die Lähmung der Personenstandsdienste in allen Gemeinden der Republik Kosovo am zweiten Tag in Folge reagiert.“
„Diese Lähmung ist auf eine Fehlfunktion des zentralen Netzwerksystems zurückzuführen, das ausschließlich in der Verantwortung des Innenministeriums und des Standesamts liegt und nicht in der der Gemeinden“, heißt es in der Ankündigung.
Auch die Gemeinden Mitrovica und Podujeva haben öffentliche Erklärungen abgegeben.
Vor einem Tag gab das Einwohnermeldeamt bekannt, dass es ein Problem im System gebe.
„Das Innenministerium – Zivilstandsamt (ARC) informiert die Bürger der Republik Kosovo, dass heute Morgen eine vorübergehende Unterbrechung festgestellt wurde, nämlich eine Verlangsamung der Funktionsweise des elektronischen Personenstandssystems aufgrund einiger technischer Probleme und der Systembelastung“, heißt es in der Ankündigung, die mit der Information fortfuhr, dass das System wieder voll funktionsfähig sei und die Dienste normal bereitgestellt würden und die Bürger die Dienste ohne Hindernisse in Anspruch nehmen könnten.
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