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INPO in Ferizaj beantragt die Kündigung des Vertrags „Verwaltung des Profils des Bürgermeisters der Gemeinde“

EINGANG

Prishtina, 30. Januar – Die INPO-Organisation reagiert scharf auf die Misswirtschaft öffentlicher Gelder durch das Beschaffungsinstrument in der Gemeinde Ferizaj und fordert, dass die Beamten, die gegen das Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen in der Republik Kosovo verstoßen haben, zur Rechenschaft gezogen werden.

INPO hat festgestellt, dass der Vertrag „Verwaltung des Profils des Bürgermeisters in sozialen Netzwerken“ mit der Beschaffungsnummer 656-18-2748-2-3-5 im Wert von 18 Euro nach dem Verhandlungsverfahren ohne Veröffentlichung abgeschlossen wurde Die Kündigung des Vertrags ist rechtswidrig, da die grundlegenden Rechtsgrundsätze für die Einleitung des Vertragsabschlussverfahrens nicht beachtet wurden und der Vertrag außerdem keinerlei institutionelle Ziele der Gemeinde Ferizaj fördert, sondern lediglich das Image des Bürgermeisters von Ferizaj fördert die Gemeinde in sozialen Netzwerken durch die Ausgabe öffentlicher Gelder und begünstigt den Wirtschaftsteilnehmer, dessen Eigentümer ein Familienmitglied des Direktors für Urbanisierung der Gemeinde Ferizaj ist.

INPO hat den Vertrag und die relevanten Dokumente analysiert und festgestellt, dass die Gemeinde Ferizaj keine rechtliche Voraussetzung für die Nutzung des Verhandlungsverfahrens ohne Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung erfüllt, sondern diese missbräuchlich verwendet hat.

INPO fordert alle zuständigen Behörden, die mit der Überwachung der Verwendung öffentlicher Gelder betraut sind, auf, zu reagieren, um eine Rechenschaftspflicht für die angezeigten Verstöße zu prüfen und sich dafür einzusetzen, dass die Urheber dieser Verstöße vor dem Gesetz zur Rechenschaft gezogen werden.