Unterstützen Sie TIME. Bewahren Sie die Wahrheit.
Arberi

Gusia: Die Kommunen setzen die Verordnung zur Koordinierung von Fällen von Gewalt gegen Frauen nicht um.

Eddie Gusia

Kryeshefja ekzekutive e Agjencisë për Barazi Gjinore (ABGJ), Edi Gusia gjatë raportimit në Komisionin për të Drejtat e Njeriut, Barazi Gjinore dhe Peticione, ka folur për kompetencat e institucionit në trajtimin e rasteve të dhunës në familje, masat ligjore për mbrojtjen e grave dhe përgjegjësitë e institucioneve, pas vrasjes së Arlinda Zekajt. Ajo ka theksuar se mekanizmat koordinues në nivel lokal nuk po funksionojnë siç duhet dhe se takimet e tyre janë pothuajse inekzistente, raporton Ekonomia Online.

Im Gespräch mit den Mitgliedern der Kommission stellte die Geschäftsführerin von AGE klar, dass die von ihr geleitete Institution kein gesetzliches Mandat habe, sich direkt mit einzelnen Fällen von häuslicher Gewalt oder Diskriminierung zu befassen, und betonte, dass die institutionellen Zuständigkeiten gesetzlich getrennt seien.

“Unë do të ndajë këtu me ju, për atë sot ju keni nevojë të merrni opinionin e agjencisë në lidhje me këtë çështje, edhe pse ne duhet ta sqarojmë, Agjencia për Barazi Gjinore, në bazë të Ligjit për Barazi Gjinore, nuk ka mandat t’i trajtojë rastet, qoftë të dhunës në familje apo rastet e diskriminimit. Domethënë, korniza ligjore e Republikës së Kosovës i ka mandatet shumë të qarta sa i përket barazisë gjinore. Është komisioni në Kuvend, është agjencia si agjenci ekzekutive, politikë-hartuese dhe monitoruese, dhe është institucioni i Avokatit të Popullit, i cili merret me trajtimin e rasteve të diskriminimit bazuar në gjini në përgjithësi. Do të thotë, kompetencat janë shumë të ndara, janë të ndara mirë”, ka thënë ajo.

Der CEO von AGE erwähnte die Arbeit der Institution bei der Ausarbeitung des Rechtsrahmens zum Schutz vor häuslicher Gewalt und betonte, dass die Agentur im Jahr 2010 das erste Gesetz zu diesem Thema sowie Standardverfahren für die Bearbeitung von Fällen entworfen habe.

„Was das Engagement der Agentur für Gleichstellung der Geschlechter im Allgemeinen bei der Ausarbeitung des Rechtsrahmens betrifft, ist hervorzuheben, dass die Agentur 2010 das erste Gesetz zum Schutz vor häuslicher Gewalt entworfen hat, zu einer Zeit, als wohl keines der Länder des westlichen Balkans ein solches Gesetz besaß. Wir haben Standardverfahren für den Umgang mit Fällen häuslicher Gewalt erarbeitet, die die Pflichten und Verantwortlichkeiten der gesamten institutionellen Kette beschreiben. Diese Verfahren sind weiterhin gültig. In diesem Jahr haben wir sie überarbeitet; sie müssen noch vom nationalen Koordinator, dem Justizministerium, genehmigt werden“, erklärte Gusia.

Sie erinnerte auch daran, dass die AGE im Jahr 2013 der Regierung die Einrichtung eines nationalen Koordinierungsmechanismus vorgeschlagen hatte, mit dem Ziel, die institutionelle Koordinierung bei der Bewältigung von Problemen im Zusammenhang mit der Gleichstellung der Geschlechter und der Gewalt gegen Frauen zu stärken.

„Es ist bemerkenswert, dass es 2013 die Agentur für Geschlechtergleichstellung war, die der Regierung die Einrichtung eines Mechanismus wie eines Koordinators oder nationalen Koordinators vorschlug und darauf bestand, dass diese Aufgabe einer Person mit politischem Mandat übertragen wird, da die Agentur für Geschlechtergleichstellung gemäß dem Gesetz über die Geschlechtergleichstellung dem öffentlichen Dienst untersteht. Das heißt, der Leiter der Agentur ist ein Beamter, der direkt dem Premierminister unterstellt ist. Es handelt sich um eine Art unabhängige Institution, wie sie in der Pekinger Plattform von 1995 empfohlen wird. Dort wird zwar ein solcher unabhängiger Mechanismus gefordert, aber er zählt zu einem Viertel neben der Politik“, sagte der Geschäftsführer der AGE.

In Bezug auf die interinstitutionelle Zusammenarbeit sagte sie, dass die AGE eng mit dem Justizministerium bei der Überprüfung der Gesetzgebung zum Schutz vor häuslicher Gewalt, Gewalt gegen Frauen und geschlechtsspezifischer Gewalt zusammengearbeitet habe.

„Wie Sie bereits erwähnt haben, haben wir bei der Überarbeitung des Gesetzes zum Schutz vor häuslicher Gewalt, Gewalt gegen Frauen und geschlechtsspezifischer Gewalt eng mit dem Justizministerium zusammengearbeitet. Auch in den vergangenen Jahren haben wir mit dem Justizministerium bei der Ausarbeitung des gesamten Rechtsrahmens und der Verordnungen zur Behandlung von Fällen häuslicher Gewalt kooperiert und tun dies weiterhin. Es ist erwähnenswert, dass das Justizministerium in den letzten vier Jahren 22 normative Akte, Gesetze, Verordnungen und Regelungen zur Behandlung von häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen geändert, ergänzt, angepasst und neu verfasst hat“, erklärte sie.

Der Geschäftsführer sprach auch über die Schulungen der Kosovo-Polizei im Umgang mit Fällen häuslicher Gewalt und sagte, dass die Behörde seit dem Inkrafttreten der Standardarbeitsanweisungen im Jahr 2013 rund 11.300 Polizeibeamte geschult habe.

Sie betonte jedoch, dass die begrenzten personellen Kapazitäten der Behörde eine Ausweitung dieser Schulungen erschweren.

„Wenn wir nun konkret auf das Mandat der Agentur zurückkommen, wie ich bereits sagte, haben wir die Polizei der Republik Kosovo im Laufe der Jahre im Rahmen unserer Kapazitäten geschult. Die Rechtsabteilung der Agentur, die diese Schulungen leitet, verfügt über ein Mindestpersonal von nur drei Personen, und diese Zahl hat sich über die Jahre nicht erhöht. Seit Inkrafttreten der Standardarbeitsanweisungen im Jahr 2013 hat die Agentur für Geschlechtergleichstellung rund 11.300 Polizeibeamte der Republik Kosovo geschult. Das ist keine ausreichende Zahl, aber ich wiederhole es noch einmal: Mit dem Personal, das uns zur Verfügung steht, sind dies die Kapazitäten der Agentur“, sagte sie.

Sie hob außerdem die Verantwortung der Gemeinden für das Funktionieren von Koordinierungsmechanismen hervor, die die zuständigen Institutionen zusammenbringen sollen, um Fälle von Gewalt gegen Frauen zu erörtern.

„Andererseits haben wir auch die Koordinierungsmechanismen auf lokaler Ebene geschult, denn alle Gemeinden der Republik Kosovo sind verpflichtet, einen Koordinierungsmechanismus gemäß der vom Justizministerium erlassenen Verordnung einzurichten. Der Bürgermeister leitet diesen Mechanismus. Ich möchte kurz erläutern, warum dieser Koordinierungsmechanismus so wichtig ist: Jeder Bürgermeister ist verpflichtet, mindestens dreimal jährlich den Direktor der Kommission für Frauen und Kinder (CSW), die Gesundheitsdirektion, den Polizeidirektor, das zuständige Gericht, die Staatsanwaltschaft, die Opferschutzbeauftragten und die kostenlose Rechtsberatung seiner Gemeinde einzuladen und sich über alle Fälle von Gewalt gegen Frauen in seiner Gemeinde zu informieren. In diesen Fällen wird diese Verordnung nicht umgesetzt. Wenn Sie als Parlamentsausschuss die 38 Bürgermeister fragen, wie oft sie den Koordinierungsmechanismus einberufen haben, werden Sie feststellen, dass die Treffen praktisch nicht stattfinden“, sagte sie.

Sie sprach über die Finanzierung von Schutzhäusern für Gewaltopfer und erklärte, dass das Ministerium für Arbeit und Soziales 1.5 Millionen Euro für zehn Schutzhäuser im Kosovo bereitgestellt habe. Laut ihren Angaben seien auch die Kommunen verpflichtet, sich an deren Finanzierung zu beteiligen.

“Në anën tjetër, strehimoret kanë një financim të qëndrueshëm. Do të thotë, Ministria e Punës dhe Mirëqenies Sociale ka disbursuar 1.5 milion euro për dhjetë strehimoret e Republikës së Kosovës, njëra nga të cilat është strehimore për trafikim me qenie njerëzore, të cilën e udhëheq Qeveria, ndërsa nëntë të tjerat janë organizata të shoqërisë civile. Po, në anën tjetër, komunat kanë përgjegjësi që të financojnë. Normalisht, është e pamundur që 38 komunat të kenë secila nga një strehimore, sepse nuk ka mjete buxhetore, mirëpo komunat kanë për obligim t’i financojnë strehimoret në të cilat, domethënë, strehohen viktimat e rajonit. A e bëjnë të gjitha komunat këtë? Jo. Dikush financon, dikush nuk financon, por kjo është përtej kompetencave tona. Kjo është një pyetje që ndoshta është dashur të zgjidhet nëpërmjet Ministrisë së Pushtetit Lokal dhe të shihet cilat janë ato komuna të cilat nuk i financojnë strehimoret”, tha tutje ajo. /EO