Die Frage der Anerkennung des Kosovo durch Spanien wurde beim Treffen der Außenminister der Mitgliedstaaten der Europäischen Union am 27. Mai erörtert, als Spanien den Staat Palästina offiziell anerkannte. Laut den Quellen von „Radio Freies Europa„Hierfür gab es einen offenen Streit zwischen den Parteien aus Deutschland und Spanien.
Während sich Deutschland „sehr überzeugend“ für die Anerkennung des Kosovo ausgesprochen habe, sei „Spanien in die Defensive geraten und argumentiert, dass Kosovo nicht auf der Tagesordnung stehe“, berichtete dieses Medium.
Spanien erkennt Kosovo weiterhin nicht an. Dieser Staat erkennt Palästina bereits an, wobei er für die Anerkennung erklärt hat, dass sich die Situation Palästinas von der des Kosovo unterscheide. Das spanische Außenministerium teilte REL mit, dass die Position dieses Landes gegenüber dem Kosovo unverändert bleibe.
„Die Situation in Palästina ist ganz anders. Die Anerkennung des Staates Palästina stellt keinen Verstoß gegen die territoriale Integrität Israels dar, da dieses Gebiet rechtlich nie Teil des Staates Israel war. „Spaniens Entscheidung, den Staat Palästina anzuerkennen, zielt darauf ab, das Völkerrecht, die Grundsätze der UN-Charta und die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu unterstützen“, sagte Elena Aljarilla Cortezon, Medienberaterin im spanischen Außenministerium.
Spanien, Norwegen und Irland sind kürzlich mehr als 140 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beigetreten, die Palästina anerkennen. Andererseits wird Kosovo von mehr als 110 Ländern anerkannt.
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