Das Risiko, an Demenz zu erkranken, wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Alter, Genetik und familiäre Vorbelastung. Studien zeigen jedoch, dass tägliche Gewohnheiten langfristig zur Erhaltung der Gehirngesundheit beitragen können.
Die gute Nachricht ist, dass keine komplizierte Routine nötig ist. Schon ein paar kleine Entscheidungen am Morgen können zu besserem Schlaf, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, verbesserter Durchblutung, besserer Stimmung und höherer Konzentration beitragen – allesamt wichtige Faktoren für die kognitive Gesundheit, schrieb er. Gut essen.
Gehe direkt nach dem Aufwachen ins Morgenlicht.
Laut Gehirnexperten ist eine der einfachsten und wichtigsten Maßnahmen die Exposition gegenüber natürlichem Licht am frühen Morgen.
„Frühes Tageslicht aktiviert Zentren im Gehirn, die den zirkadianen Rhythmus steuern, welcher eine entscheidende Rolle für die Schlafqualität, die kognitive Leistungsfähigkeit und die langfristige Gesundheit des Gehirns spielt“, sagte der Neurologe Jon Stewart Hao Dy.
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Einfach ausgedrückt: Morgenlicht signalisiert dem Gehirn den Beginn des Tages. Das hilft dem Körper, tagsüber energiegeladener zu sein und abends zur Ruhe zu kommen, was zu einem besseren Schlaf beiträgt.
Schlaf ist sehr wichtig, weil das Gehirn während der Nacht Erinnerungen verarbeitet und Stoffwechselabfallprodukte abbaut.
Experten empfehlen, nach dem Aufwachen 10 bis 20 Minuten im Freien zu verbringen, auch wenn man keinen Sport treibt. Man kann draußen Kaffee trinken, einen kurzen Spaziergang machen oder einfach nur in der Sonne sitzen.
Trinken Sie ein Glas Wasser.
Nach einigen Stunden Schlaf ohne Flüssigkeitszufuhr wachen viele Menschen leicht dehydriert auf.
„Das menschliche Gehirn besteht zu etwa 75 % aus Wasser. Sinkt der Wasserspiegel aufgrund von Dehydrierung, werden die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und das Gedächtnis erheblich beeinträchtigt“, sagte Dr. Wilfred G. van Gorp.
Eine Studie aus dem Jahr 2025 ergab, dass ältere Menschen, die weniger Flüssigkeit zu sich nahmen, höhere Beta-Amyloid-Werte aufwiesen. Beta-Amyloid ist eine Veränderung im Gehirn, die mit der Alzheimer-Krankheit, der häufigsten Form der Demenz, in Verbindung gebracht wird.
Ein Glas Wasser direkt nach dem Aufwachen zu trinken, kann die Durchblutung, die Konzentration und das Gedächtnis verbessern.
Bewegen Sie Ihren Körper und vermeiden Sie langes Sitzen.
Wenn Sie Ihren Morgen sitzend vor Ihrem Handy oder Computer beginnen, empfehlen Experten, ein paar kleine Bewegungen einzubauen.
Ein intensives Training vor 10 Uhr morgens ist nicht notwendig, aber Bewegung fördert die Durchblutung, die Energie und die geistige Klarheit.
„Körperliche Aktivität produziert BDNF, ein Protein, das für die Reparatur und das Wachstum von Neuronen sehr wichtig ist“, erklärte Van Gorp.
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Studien zeigen, dass körperliche Aktivität langfristig das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die Gehirngesundheit fördern kann.
Ein 5- bis 10-minütiger Spaziergang, einige Dehnübungen oder auch kleine Hausarbeiten können schon ausreichen.
Plane drei Dinge, die dir im Laufe des Tages Freude bereiten werden.
Experten zufolge sind positive Emotionen gut für das Gehirn.
„Planen Sie zu Beginn Ihres Tages drei Dinge, die Ihnen Freude und Zufriedenheit bringen“, riet Allison B. Reiss, Mitglied des Ärztegremiums der Alzheimer's Foundation of America.
Studien zeigen, dass ein Sinn im Leben, positive Emotionen und Zufriedenheit mit einem geringeren Demenzrisiko einhergehen.
Selbst diese kleine Gewohnheit hilft dem Gehirn, denn Planung aktiviert Gedächtnis, Entscheidungsfindung und Denken auf eine offenere und angemessenere Weise.
Diese Pläne können so einfach sein wie ein Treffen mit einem Freund, ein Spaziergang, Lesen, das Genießen einer gesunden Mahlzeit oder die Ausübung eines Hobbys.
Weitere Gewohnheiten, die der Gehirngesundheit zuträglich sind
Experten empfehlen außerdem die mediterrane Ernährung, die vollwertige, unverarbeitete Lebensmittel, gesunde Fette wie Olivenöl und viele andere frische Produkte umfasst, während der häufige Verzehr von rotem Fleisch, Zucker und stark verarbeiteten Fertigprodukten vermieden werden sollte.
Sie empfehlen außerdem die MIND-Diät, die ebenfalls gesunde Lebensmittel enthält, aber hauptsächlich auf pflanzlichen Lebensmitteln basiert.
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10 Gewohnheiten zum Schutz der Gehirngesundheit
Qualitativ hochwertiger und regelmäßiger Schlaf, regelmäßige körperliche Aktivität, soziale Kontakte, das Erlernen neuer Fähigkeiten und Lesen helfen ebenfalls.
Laut ihren Angaben lassen sich zwar einige Faktoren wie Alter und Genetik nicht kontrollieren, doch haben tägliche Gewohnheiten einen großen Einfluss auf die Gehirngesundheit.