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Kultur

Heute beginnt in Tirana das Menschenrechtsfilmfestival, das sich auf die Bedrohung durch die Wahrheit konzentriert

Das Internationale Filmfestival für Menschenrechte in Albanien – IHRFFA – startet heute seine dreizehnte Ausgabe.

Das Festival ist nicht nur für Tirana bereits ein wichtiges Ereignis, sondern auch eines der wichtigsten Kinoereignisse in Albanien. Während sich das Festival in den vergangenen Jahren auf organisierte Kriminalität und Korruption, Terrorismus oder Migration konzentrierte, steht die Aktivität in diesem Jahr unter einem scharfen Thema: der Bedrohung durch die Wahrheit.

Die diesjährige Ausgabe ist auch dem ukrainischen Regisseur Oleg Senstsov gewidmet, der sich im Hungerstreik befindet und gleichzeitig seine Haftstrafe in sibirischen Gefängnissen verbüßt. Bei der 13. IHRFFA-Ausgabe wurden aus 3400 Bewerbungen 43 Produktionen ausgewählt. Die Eröffnung des Festivals erfolgt heute um 19.00 Uhr mit der Eröffnungszeremonie und der Vorführung des ersten Films „Iuventa“, einer deutschen Produktion des italienischen Regisseurs Michele Cinque, in Anwesenheit des Regisseurs.

Zum Festival eingeladen sind der Schauspieler aus Griechenland Athanasios Chalkias für den Film „Lines“, Hank Levine aus Deutschland, Regisseur des Films „Exodus“, Orgesa Arifi mit dem Film „Kurrizi“ aus dem Kosovo, besonderer Gast ist Andrew Feinstein, Journalist und Autor für den Film „Shadow World“, russischer Regisseur Askold Kurov für den Film „Der Prozess – der Staat Russland gegen Oleg Sentsov“, für den ukrainischen Regisseur, der in Sibirien im Gefängnis sitzt.

Neben der Film- und Multimedia-Akademie „Marubi“ sowie dem Zentralen Staatlichen Filmarchiv werden die Filme auch im Europahaus (im Kongresspalast), in der Sicherheitsakademie und im Destil, der Reja-Installation, gezeigt in der Nähe von GKA und COD.

Das Festival dauert bis zum 22. September.