Lionel Messi hat eine Botschaft an Argentiniens Kritiker: „Uns wurde nichts geschenkt.“
Der Fußballstar reagierte auf Kritiker, die dem amtierenden Meister Vorteile durch Schiedsrichter und Bevorzugung durch führende Persönlichkeiten des Weltfußballs vorwerfen.
Messi sagte, die Fähigkeit der Mannschaft, am Ende von Spielen einen Rückstand aufzuholen, sei ein Ergebnis der Qualität der Mannschaft und nichts anderes.
Argentinien drehte am Mittwoch im Halbfinale gegen England endlich das Spiel. Nach einem 0:1-Rückstand gewannen sie 2:1. Im Finale am Sonntag trifft Argentinien auf Spanien.
Argentinien rettete sich zuvor durch Siege gegen Kap Verde und die Schweiz in der Verlängerung und drehte dabei einen 2:0-Rückstand gegen Ägypten in einen unglaublichen 3:2-Sieg.
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Die Trainer der Schweiz und Ägyptens kritisierten nach den Spielen die Schiedsrichter. Ägyptens Hossam Hassan sagte, sein Team sei Opfer einer Führung geworden, die Messi und Argentinien bevorzugte.
Die Äußerungen lösten Kritik von Fans aus, die der FIFA vorwarfen, Argentinien zu bevorzugen. In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Behauptungen, der Weltfußballverband wolle, dass Argentinien erneut Weltmeister wird.
„Wir waren die letzten vier Jahre die Besten, ob es euch passt oder nicht, und ganz egal, was andere sagen“, sagte Messi laut AP.
„Wir haben uns einmal mehr als eines der besten Teams der Welt bestätigt. Das beweist, dass alles, was wir erreicht haben, kein Zufall ist und uns nichts geschenkt wurde.“
Argentinien war mit den Schiedsrichterbeschwerden nicht einverstanden. Sie sprachen erst nach ihrem Sieg über England im Halbfinale darüber.
„Zweimal hintereinander das WM-Finale zu erreichen, gelingt nur wenigen. Und diese Mannschaft hat es geschafft“, sagte Lionel Messi. „Hätten wir gegen England verloren, hätten einige Leute etwas Dummes gesagt. Aber wir haben ihnen keine Gelegenheit dazu gegeben.“
Enzo Fernandez sagte, der Torjubel nach dem 1:1-Unentschieden gegen England sei an die Kritiker Argentiniens gerichtet gewesen.
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„Es war eine Mischung aus Euphorie und Frustration“, sagte Fernandez.
Trainer Lionel Scaloni sagte, dass ihn die Worte „Hilfe“ nicht stören und dass sie immer da seien.