Ein türkisches Gericht hat 18 Mitarbeiter der Stadt Istanbul wegen Korruptionsvorwürfen inhaftiert, berichteten türkische Medien am Mittwoch.
Der Schritt sei ein Schlag für die Opposition und den inhaftierten Bürgermeister der größten Stadt der Türkei, Ekrem Imamoglu, berichtet Reuters.
Imamoglu, der wichtigste politische Rivale von Präsident Recep Tayyip Erdogan, wurde im März wegen Korruptionsvorwürfen inhaftiert. Er galt als aussichtsreichster Kandidat für die Wahlen 2028.
Der Bürgermeister weist alle Vorwürfe zurück, während seine Festnahme die größten Proteste seit einem Jahrzehnt, wirtschaftliche Turbulenzen und den Vorwurf einer politisierten Justiz auslöste. Die Regierung weist diese Vorwürfe zurück und erklärt, die Justiz sei unabhängig.
Zu den Festgenommenen gehörten der Generalsekretär der Gemeinde, Imamoglus Stabschef sowie der Bürgermeister und sein Stellvertreter in der Gemeindeverwaltung.
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