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DIE WELT

UN: Bei einem US-Luftangriff in Afghanistan sind 23 Zivilisten getötet worden

Bei einem Luftangriff der Vereinigten Staaten in Afghanistan am Dienstag seien nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 23 Zivilisten getötet worden, die meisten davon Frauen und Kinder, berichtet REL.

Der Angriff in der Provinz Helmand erfolgte im Rahmen einer gemeinsamen Operation afghanischer und amerikanischer Streitkräfte.

Nach Angaben der Ermittler könnten bis zu zehn Kinder und acht Frauen getötet worden sein.

Die US-Streitkräfte haben angekündigt, diesen Angriff zu untersuchen.

Die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan ist gestiegen, seit die USA vor einem Jahr eine neue Strategie für das Land angekündigt haben.

US-Präsident Donald Trump hat die Truppenstärke in Amerikas längstem Krieg erhöht und damit die Zahl der Angriffe auf die Taliban und die militante Gruppe Islamischer Staat seit August 2017 erhöht.

Die von den USA geführte NATO-Mission in Afghanistan sagte, die Luftangriffe am Dienstag seien auf einen Zusammenstoß zwischen afghanischen Streitkräften und Taliban-Kämpfern in der Region Garmser zurückzuführen.

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Eine UN-Mission in Afghanistan hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres 649 zivile Opfer durch Luftangriffe gemeldet, mit 137 die höchste Zahl seit 2009.

Allerdings sind die meisten zivilen Opfer in Afghanistan das Ergebnis von Angriffen militanter Gruppen wie der Taliban und der Extremisten des Islamischen Staates.

Die Taliban weiten ihren Einfluss auf Afghanistan aus, während US-Beamte ein Friedensabkommen anstreben, das den 17-jährigen Krieg des Landes beenden würde.