Laut einer neuen Studie ist der Gesundheitssektor in Deutschland am stärksten vom aktuellen akuten Fachkräftemangel betroffen.
Rund 47.400 offene Stellen konnten im Zeitraum 2023–2024 nicht mit qualifizierten Bewerbern besetzt werden, heißt es in einer Studie des Zentrums für Wettbewerbsfähigkeit in der Fachkräftebeschäftigung des Deutschen Instituts für Wirtschaft.
Der größte Mangel besteht bei Physiotherapeuten mit knapp 1.600 offenen Stellen. Der Mangel an Zahnarzthelfern beträgt 7.350 und 7.100 Stellen sind für Gesundheitspersonal und Krankenpfleger offen.
„Die alternde Bevölkerung führt zu einer erhöhten Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen. „Dieser Anstieg ist eine Belastung für die vorhandenen Fachkräfte“, so die Autoren der Studie.
Bereits in den vergangenen Jahren war der Gesundheitssektor in Deutschland der Spitzenreiter, wenn es um den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ging.
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Mittlerweile herrschte branchenübergreifend von Juli 2023 bis Juni 2024 ein durchschnittlicher Fachkräftemangel von über 530.000.
Der zweitgrößte Sektor mit dem größten Arbeitskräftemangel ist das Baugewerbe mit rund 42.000 neuen Arbeitsplätzen. Mittlerweile seien 10.350 Stellen im Bereich Elektroinstallationen offen, heißt es in der Studie. /REL
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