Irakische schiitische Streitkräfte haben den Abzug ausländischer Truppen als Berater und Ausbildungspersonal aus dem Land gefordert.
In einer Erklärung des Koordinierungskomitees des irakischen Widerstands heißt es, dass eine Dachgruppe aus iranischen schiitischen Fraktionen die Forderungen des irakischen Außenministers Fouad Hussein abgelehnt habe, die USA sollten irakische Truppen bei Geheimdienstaktivitäten, Luftunterstützung und Ausbildung unterstützen.
Der Koordinierungsausschuss hat erklärt, dass er die Präsenz ausländischer Truppen im Irak unter keinem „Vorwand“ zulassen werde, beispielsweise als „Berater und Personal für Ausbildung oder Luftunterstützung“, und kritisierte, dass die Streitkräfte der USA und der internationalen Koalition im Irak „nicht vollständig“ seien.
Derzeit kämpfen im Irak etwa 3.000 Soldaten, darunter 2.500 amerikanische Soldaten, im Rahmen der Koalition gegen Daesh.
Mit einem Parlamentsbeschluss vom 5. Januar 2020 forderten irakische Politiker den Abzug der US-Truppen aus dem Land.
-
Die USA werden ihre Truppen im September vollständig aus dem Irak abziehen.
-
Pentagon reduziert Militäreinsatz im Irak
-
Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen zu, ein Teil der US-Botschaft im Irak wird evakuiert
-
USA ziehen 600 Soldaten aus Syrien ab
-
Vom Iran unterstützte Milizen im Irak bereit zur Entwaffnung wegen Trump