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DIE WELT

Schiff mit Tausenden Tonnen Nahrungsmitteln auf dem Weg nach Gaza

Lebensmittel, Benzin

Ein Schiff mit 1,200 Tonnen Nahrungsmittelhilfe für den Gazastreifen nähert sich dem israelischen Hafen von Ashdod, wo es voraussichtlich am Dienstag anlegen wird.

An Bord des Schiffes befinden sich 52 Container mit Hilfsgütern wie Mehl, Reis, Nudeln, Babynahrung und Konserven. Rund 700 Tonnen dieser Hilfsgüter stammen aus Zypern und werden von den Vereinigten Arabischen Emiraten über einen Fonds für maritime Hilfsgüter für Gaza finanziert.

Die Hilfsgüter wurden von den israelischen Zollbehörden im Hafen von Limassol auf Zypern vorab geprüft und werden von den Vereinten Nationen und humanitären Organisationen wie World Central Kitchen verteilt.

Der zyprische Außenminister Konstantinos Kombos bezeichnete die humanitäre Lage im Gazastreifen als „mehr als katastrophal“.

Die Lieferung erfolgte, nachdem Vertreter der palästinensischen militanten Gruppe Hamas einen neuen Waffenstillstandsvorschlag arabischer Vermittler akzeptiert hatten, Israel diesem jedoch noch nicht zugestimmt hatte.

Unterdessen warnten hochrangige israelische Beamte vor einer erneuten Besetzung bewohnter Gebiete wie Gaza-Stadt und weckten damit die Befürchtung einer Verschlechterung der humanitären Lage in dem palästinensischen Gebiet.

ebenfalls Die Vorbereitungen für die Einführung von Hilfsgütern im Gazastreifen im Rahmen des Friedensplans beginnen DIE WELT Die Vorbereitungen für die Einführung von Hilfsgütern im Gazastreifen im Rahmen des Friedensplans beginnen

Berichten zufolge sind seit Beginn des Krieges mehr als 200 Palästinenser an Hunger oder Unterernährung gestorben.

Die israelische Regierung begründete die Offensive mit Selbstverteidigung und berief sich dabei auf den Hamas-Angriff im Oktober 2023, bei dem rund 1,200 Menschen getötet und fast 250 weitere als Geiseln genommen wurden.

Unter anderem bezeichnete der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Berichte über eine Hungersnot im Gazastreifen als „Lügen“ der Hamas.