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Tahiri - Kurti: Haben Sie Ihrem Mann 30 Tage Zeit für Gespräche gegeben?

Besnik Tahiri

Foto: Driton Pacharada

Der Abgeordnete der Allianz, Besnik Tahiri, bezeichnete das Scheitern der Konstituierung der Kosovo-Versammlung als Taktik des amtierenden Premierministers Albin Kurti, um Zeit zu gewinnen und die drei wichtigsten Institutionen des Landes zu übernehmen.

Tahiri erklärte, es sei sinnlos, um Zeit zu bitten, da Kurti 30 Tage Zeit gehabt habe, mit den politischen Parteien über eine mögliche Einigung in der Präsidentenfrage zu verhandeln. Tahiri äußerte zudem Zweifel daran, ob Kurti einen Fall vor dem Verfassungsgericht inszenieren wolle, um die Konstituierung der kosovarischen Nationalversammlung weiter zu verzögern.

„Sie erleben gerade eine extreme, für Kosovo äußerst schädliche Entwicklung: die Nichtkonstituierung der Kosovo-Versammlung. Die verfassungsmäßige Frist ist abgelaufen, denn heute sind 30 Tage vergangen. Und heute, an dem die Versammlung ihre Arbeit aufnehmen sollte, erklärt der Präsident der Vetëvendosje-Bewegung den Bürgern, wir bräuchten Zeit. Aber haben Sie ihm 30 Tage Zeit gegeben, um mit den politischen Parteien eine politische Einigung auszuhandeln? Wenn es darum ging, diesen zweijährigen Teufelskreis zu durchbrechen, warum hat er dann nicht mit den Parteien über den Präsidenten des Kosovo gesprochen? Die Angelegenheit liegt schließlich beim Präsidenten, der sie aber bis heute ignoriert hat. Will Kurti etwa einen weiteren Fall vor dem Verfassungsgericht anzetteln, um die Verfassung erneut zu verzögern? Das ist eine Taktik, um einen politischen Deal auszuhandeln, Zeit zu gewinnen und alle Institutionen zu übernehmen, die eigentlich keiner politischen Einheit gehören“, sagte Tahiri.

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