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Arberi

Heute ist der Marsch für die Freiheit.

MARSCH

Foto: Archiv

Foto: Driton Pacharada

Der „Marsch für die Freiheit“ findet heute in Pristina statt und wird von der Bürgerplattform „Freiheit hat einen Namen“ organisiert, um die ehemaligen Anführer der Kosovo-Befreiungsarmee zu unterstützen, die in Den Haag vor Gericht stehen.

Der Marsch beginnt um 14:00 Uhr auf dem "Skënderbeu"-Platz. Die Organisatoren haben Bürger aus allen Städten des Kosovo eingeladen, an der Kundgebung teilzunehmen.

Zu den Rednern gehören der PDK-Vorsitzende Bedri Hamza und der AAK-Vorsitzende Ardian Gjini. Laut den Organisatoren sind dies die beiden Vorsitzenden albanischer Parlamentsparteien, die der Einladung zur Teilnahme an der Demonstration positiv gefolgt sind.

Die Vertreter von „Freedom Has a Name“, Eliza Hoxha und Ismail Tasholli, werden den offiziellen Teil des Marsches eröffnen.

Hysni Gucati wird im Namen der aus dem Krieg hervorgegangenen Vereinigungen sprechen, während Liriona Sulejmani, die Tochter des Märtyrers Bajram Sulejmani, die Botschaft der Familien der Märtyrer überbringen wird.

Buna Mustafa, die Tochter von Salih Mustafa - Cali, wird ebenfalls bei dem Marsch sprechen, und das Programm wird von patriotischen Liedern begleitet.

Die Organisatoren gaben bekannt, dass sie einen Bustransport aus allen Städten im Kosovo bereitgestellt haben.

Der Marsch findet vier Tage vor der für den 16. September geplanten Urteilsverkündung gegen Hashim Thaçi, Kadri Veseli, Jakup Krasniqi und Rexhep Selim statt. Ihnen werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.

Zur Unterstützung ehemaliger UÇK-Führer wurden bereits in Pristina, Tirana, Skopje, Den Haag und anderen europäischen Städten Märsche organisiert.

Die Vetëvendosje-Bewegung hat unterdessen ihre Unterstützung für den „Marsch für die Freiheit“ erklärt. Gleichzeitig hat die Regierungspartei diejenigen, die für die Einsetzung des Sondergerichtshofs gestimmt haben, beschuldigt und sie aufgefordert, sich von ihrer Stimmabgabe zu distanzieren und sich zu entschuldigen.

Die VV bezeichnete die Ursprünge des Sondergerichtshofs als politisch motiviert und wies die Behauptungen zurück, die ihrer Ansicht nach zur Schaffung dieses Justizmechanismus geführt hätten.

Thaçi, Veseli, Krasniqi und Selimi befinden sich seit November 2020 in Den Haag in Haft und werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

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