Die kosovarische Regierung hat beschlossen, 240 Euro für die Subventionierung von Schulbüchern für 3708 albanische Grundschüler im Presheva-Tal bereitzustellen.
Die Verteilung der Mittel erfolgt über den albanischen Nationalrat. Die Entscheidung wurde auf der Regierungssitzung getroffen.
„Dieser Akt ist mehr als ein Verwaltungsakt, er ist ein Akt der Solidarität und der nationalen Verantwortung, der keinen Raum für Worte, sondern nur für tiefe Dankbarkeit lässt!“ Auch 2220 Schüler in Preševo, 1461 in Bujanoc und 27 in Medvegja beginnen dieses neue Schuljahr mit den Texten, die ihnen weiterhelfen. Das ist nicht nur Hilfe, es ist eine Garantie für die Zukunft der kommenden Generationen, für den Erhalt der albanischen Sprache, für die Stärkung unserer Identität. Leider erlaubt Serbien mit den reformierten Lehrplänen immer noch keine Lehrbücher in albanischer Sprache für etwa 3 Oberstufenschüler im Presheva-Tal. Bei der heutigen Entscheidung geht es jedoch nicht nur um Bildung, sondern um uns als Nation, als eine Einheit, die unabhängig von politischen Grenzen füreinander einsteht. Die Regierung des Kosovo beweist einmal mehr, dass sie Seite an Seite mit den Albanern des Presheva-Tals steht, denn nur so können wir stärker denn je vorankommen!“ - schrieb Ragmi Mustafi auf Facebook.
-
Die Regierung stellt 250 Euro für Bücher für Schüler im Tal bereit.
-
Die Regierung stellt 300 Euro für Schulbücher im Tal und für die Interessenvertretung in den USA und der EU bereit
-
Mustafi: Die Gymnasiasten im Tal begannen das Jahr ohne von Serbien genehmigte Lehrbücher
-
Die Regierung benachrichtigt die EU über die Blockierung ihrer für das Preševo-Tal vorgesehenen Gelder.
-
Rexhepi: Wir haben Beweise dafür vorgelegt, dass Serbien Spenden aus dem Kosovo blockiert.