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Arberi

Der Kameramann von TV Prizren sei von den Arbeitern von „Abi Çarshi“ behindert, angegriffen und bedroht worden, reagiert AGK

Foto: Illustration

Der Journalistenverband des Kosovo hat mit Besorgnis die Information erhalten, dass der Kameramann von TV Prizren, Gramos Zurnaxhiu, bei der Ausübung seiner Pflicht behindert, angegriffen und bedroht wurde. Zurnaxhiu wurde am 19.07.2019 während der Aktion der Aufsichtsbehörde zum Abriss mehrerer Gebäude im Komplex „Abi Çarshia“ in Prizren von einigen seiner Arbeiter und unbekannten Personen bedroht.

Der Inhaber von TV Prizren, Muhamet Fusha, hat AGK mitgeteilt, dass der Fall von der Polizei bearbeitet wurde und bereits als Drohung behandelt wird.

„Darüber hinaus hat Fusha gezeigt, dass sich der Besitzer dieses Zentrums für das unprofessionelle Verhalten der Mitarbeiter von ‚Abi Çarshia‘ entschuldigt hat. Er sagte auch, dass sich der Kommandeur der Polizeistation im Namen der Polizei, die daraufhin die Journalisten der lokalen Medien, die über dieses Ereignis berichteten, verhörte, entschuldigte“, heißt es in der Antwort der AGK.

AGK hält ein solches Verhalten jeglicher Interessengruppe für inakzeptabel und untragbar. „Behinderungen bei der Arbeit von Journalisten und Medienschaffenden müssen gestoppt und von den Strafverfolgungsbehörden vorrangig beseitigt werden.“

Die AGK forderte alle Medienschaffenden auf, ihre Pflichten als Journalisten professionell und ethisch zu erfüllen und gleichzeitig alle Verstöße und Misshandlungen zu melden, die ihnen bei der Ausübung ihrer Pflichten zugefügt werden.