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Kurti fordert die Entlassung von Rikallos: Die Erwähnung meines Namens Ahmeti e Deda soll die Opposition treffen

Der Abgeordnete von Vetëvendosje, Albin Kurti, hat die Behauptungen der Regierung des Kosovo, dass der von der serbischen Liste stammende Landwirtschaftsminister Nenad Rikallo, der von albanischen Bürgern der Folter und Misshandlung während des Krieges beschuldigt wurde, nicht als absurd bezeichnet an diesen Aktionen beteiligt, wie die Bewohner des Stadtteils „Dardania“ in Prishtina ausgesagt haben.

Kurti sagt in einem Artikel auf Facebook, dass die Aussage von Premierminister Ramush Haradinaj über seinen Minister Rikallo voreingenommen und unangemessen sei, da sie verfrüht sei.

Der VV-Abgeordnete fordert die sofortige Entlassung des Ministers Nenad Rikallo und sagt, dass die Staatsanwaltschaft des Kosovo unverzüglich nach den Anschuldigungen der Bewohner des Viertels „Dardania“ handeln sollte.

Er ist außerdem der Ansicht, dass die Erwähnung seines Namens, Shpend Ahmet und Ilir Deda in einer Erklärung von Nenad Rikallos gegenüber den Medien mit dem Ziel erfolgt sei, die Opposition zu treffen.

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Letzte Woche hat der Landwirtschaftsminister, Herr Nenad Rikallo wurde von mehreren Bewohnern des Stadtteils „Dardania“ in Prishtina öffentlich vorgeworfen, dass er während der Besatzung und des Krieges im Kosovo Gewalt gegen Albaner angewendet habe.

Es ist besonders absurd, wie Premierminister Haradinaj erklärt hat, die Staatsanwaltschaft, die KIA und die Kosovo-Polizei hätten ihm versichert, dass Minister Rikallo nicht an diesen Aktionen beteiligt gewesen sei, wie die Bewohner des Viertels „Dardania“ ausgesagt haben. Die Staatsanwaltschaft des Kosovo müsste sofort handeln, während die Verteidigung von Rikallos in einem künftigen Gerichtsverfahren erst irgendwann in der Lage wäre, diese Staatsbeamten, die praktisch sagen, dass die Bewohner von Dardania lügen, als Zeugen der Verteidigung heranzuziehen. Die aufschlussreiche Aussage von Herrn Haradinaj über seinen Minister Rikallo ist: 1) nachteilig, weil es vor einem Prozess nur um die Möglichkeit geht; und 2) unangemessen, weil verfrüht.

Das Mindeste, was getan werden musste, war zunächst die sofortige Suspendierung des Ministerpostens für Herrn Nenad Rikallo. Jetzt muss er gefeuert werden. Nachdem man sich angehört hatte, was die Bewohner des Viertels „Dardania“ in Pristina sagten, verstärkte jede Verteidigung von Rikallos, sei es durch ihn selbst oder durch seinen Chef, nur das Misstrauen gegen ihn. Verbrechen werden nicht alt. Weil die Leute nicht vergessen. Denn Kriminalität hat das Leben der Menschen für immer verändert.

Andererseits erklärte Minister Rikallo vor einigen Tagen, dass er mich seit der Gründung von KAN (KosovActioNetwork) kenne. Vielleicht Mr. Rikalo kennt mich, ich erinnere mich nicht. Viele, es ist möglich, dass Mr. Nenad Rikallo war Teilnehmer der „New Directions“-Konferenz, die vom 8. bis 13. Juli 2003 im Grand Hotel in Pristina stattfand. Dabei sind zwei Dinge hervorzuheben.

Erstens hat diese Konferenz KAN wiederbelebt, das 1997 von internationalen Aktivisten unter der Führung von Alice Mead (heute Alice James) gegründet wurde, die damals unsere Studentenproteste unterstützte. An dieser Konferenz im Juli 2003 nahmen mehr als 70 Aktivisten und verschiedene nationale und internationale Persönlichkeiten teil, darunter Adem Demaçi aus dem Kosovo, Rexhep Mejdani aus Albanien, Barend AJ Cohen aus den Niederlanden, Bernie Sullivan aus Großbritannien, Valerie Hughes aus Irland, Alberto L'Abate aus Italien, Louis Sell aus den USA, Christine von Kohl aus Österreich usw. Unter den Teilnehmern waren Dutzende von NGO-Vertretern, darunter Vertreter aller nationalen Minderheiten im Kosovo. Es gab auch Serben aus Belgrad, wie z Frau. Sonja Biserko. Dass sie alle Gäste der 1997 gegründeten KAN-Konferenz waren.

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Zweitens, und was noch wichtiger ist, beschuldigen die Bewohner des Viertels „Dardania“ Frau nicht. Sonja Biserko, die an der KAN-Tagung teilnahm, und Herr Nenad Rashić, der einst Minister in der Regierung des Kosovo war. Sie beschuldigen den Landwirtschaftsminister Herrn Nenad Rikallo. Niemand beschuldigt die Serben im Allgemeinen oder einen bestimmten Serben, an den sie sich nicht erinnern. Sie identifizieren den amtierenden Minister anhand seines Namens und seines Gesichts als Komplizen anderer Krimineller in dem ihnen im Jahr 1999 widerfahrenen Skandal, den sie ausführlich schildern.

Warum erwähnt Minister Rikallo mich, aber auch Shpend Ahmet und Ilir Deda in seiner öffentlichen Erklärung? Es gibt zwei Möglichkeiten, die sich nicht gegenseitig ausschließen. Erstens will er die Opposition treffen, indem er die Regierung und insbesondere die PDK verleumdet, deren Funktionären es egal ist, ob Rikallo Verbrechen begangen hat, sondern nur, wenn sie der Vetëvendosje-Bewegung mit irgendeiner Unterstellung schaden können. Zweitens könnte Rikallos‘ Verantwortung für die Anschuldigungen der Bewohner des „Dardania“-Viertels vielleicht ein begründeter Verdacht sein, und er stellt sich Strohhalme vor, in denen er aus Panik ertappt werden könnte. Jede dieser Möglichkeiten und beide zusammen verstärken auf jeden Fall die Zweifel bei Minister Rikallo.