Der Abgeordnete Enver Hoxhaj von der Demokratischen Partei des Kosovo (PDK) erklärte, dass der amtierende Premierminister Albin Kurti, wann immer Wahlen stattfinden, nur eine Fußnote der Geschichte bleiben werde.
Er warf Kurti vor, behauptet zu haben, dass bei den letzten Wahlen der Haushalt dazu benutzt worden sei, Stimmen zu kaufen und die Macht zu erhalten.
Aber seiner Meinung nach wird eine Zeit kommen, in der die Menschen erkennen, dass das, was da geschieht, hässlich ist.
„Der Bürger des Kosovo, der stets ein hohes Maß an politischem Willen und politischer Repräsentation bewiesen hat, verkauft seinen politischen Willen nicht gegen Stimmen“, betonte Hoxhaj in der Sendung „Konfront“ auf KTV. „Der Einsatz öffentlicher Gelder in Wahlkämpfen zum Stimmenkauf ist nichts anderes als ein autoritäres System, das früher oder später zusammenbrechen wird, denn ungerechte Systeme fallen früher oder später. Ich bin überzeugt, dass Kurti bei den nächsten Wahlen nur noch eine Fußnote der Geschichte sein wird“, fügte Hoxhaj hinzu.