In seiner letzten Rede als KFOR-Kommandeur betonte Generalmajor Enrico Barduani von der italienischen Armee, dass sich die Sicherheitslage im Kosovo seit 1999 deutlich verbessert habe. Er fügte jedoch hinzu, dass aufgrund mehrerer ungelöster Probleme Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Sicherheit bestünden.
Er sagte, der Dialog zwischen dem Kosovo und Serbien sei ein Rahmen für die Lösung offener Fragen.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten Beitragen„Natürlich hat sich die Sicherheitslage seit der Einrichtung der KFOR deutlich verbessert, und der deutlichste Beweis dafür ist die Tatsache, dass die KFOR-Truppen heute auf weniger als 10 % der Zahl von 1999 reduziert wurden. Und das ist keineswegs eine kleine Leistung. Aufgrund mehrerer ungelöster Probleme bestehen jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Sicherheit, und gerade aus diesem Grund bleibt die Rolle der KFOR von entscheidender Bedeutung und muss als integraler Bestandteil des laufenden Engagements der breiteren internationalen Gemeinschaft betrachtet werden. Die NATO unterstützt weiterhin uneingeschränkt den von der EU vermittelten Dialog zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina, und die KFOR spielt in dieser Hinsicht ihre Rolle. Der von der EU vermittelte Dialog bietet einen Rahmen für die Lösung offener Fragen und für das Erreichen von Lösungen, die die Rechte aller Gemeinschaften respektieren“, sagte er unter anderem.
Generalmajor Barduani beendete sein Mandat als Kommandeur der KFOR und übergab die Aufgabe an Generalmajor der türkischen Armee, Özkan Ulutaş.
An der Zeremonie zur Kommandoübergabe im KFOR-Hauptquartier nehmen die Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani, der amtierende Premierminister, Albin Kurti, und mehrere amtierende Minister teil.
Ulutash kehrt zum KFOR-Kommando zurück: Meine Priorität ist die Sicherheit aller Gemeinschaften
Generalmajor Özkan Ulutaş, türkische Armee, ist an die Spitze des KFOR-Kommandos zurückgekehrt.
In seiner Rede versprach Ulutash sein Engagement und betonte, wie wichtig es sei, die Mission fortzusetzen, um allen Gemeinschaften im Kosovo ein sicheres Umfeld und Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
„Die KFOR hat dem Kosovo hervorragende Dienste geleistet und ist für alle Sicherheitsherausforderungen gerüstet. Ich möchte der KFOR auch für den Respekt und die Unterstützung danken, die sie ihren Partnern und der Gemeinschaft, der sie dient, entgegenbringt. Als Teil der KFOR waren meine Prioritäten während dieser Mission stets die Gewährleistung eines sicheren und stabilen Umfelds und der Schutz der Sicherheit aller Gemeinschaften im Kosovo“, erklärte er.