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Der britische Botschafter überrascht über den teuren Lebensstil im Kosovo

Jonathan Hargreaves

Das Joint Anti-Money Laundering Intelligence Network (JMLINK) wurde am Donnerstag in Pristina ins Leben gerufen. Bei dieser Gelegenheit sagte der britische Botschafter Jonathan Hargreaves, er sei überrascht über den teuren Lebensstil im Kosovo. Dafür sagte er, dass er daran interessiert sei, mehr darüber zu erfahren, warum so etwas passiert.

Daher fügte er hinzu, dass sich die Institutionen im Kampf gegen die Geldwäsche engagieren sollten, da Geldwäsche die Kriminalität gedeihen lässt und Kriminellen ein Leben im Luxus ermöglicht.

„Es ist eine große Ehre, bei dieser Auftaktveranstaltung dabei zu sein. Dieser Moment markiert eine wichtige Entwicklung im Kampf gegen die Geldwäsche. Geldwäsche findet auf den Straßen von Pristina und in London statt. Geldwäsche fördert das Aufblühen der Kriminalität und ermöglicht Kriminellen ein Leben im Luxus. Das Ausmaß der Geldwäsche in Großbritannien beträgt Hunderte Milliarden. Noch wichtiger ist, dass wir mit JMLINK einen Erfolg bei der Kriminalprävention erzielt haben. Ich war überrascht über den teuren Lebensstil und die teuren Autos im Kosovo und fragte, wie das passieren konnte. Es stimmt nicht mit dem Einkommen überein und das ist ein Zeichen dafür, dass dieser Fall untersucht werden sollte. Ihre Institutionen sind bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. Großbritannien ist bereit, Kosovo in dieser Richtung zu unterstützen. Kosovo wird aus diesem Start gestärkt hervorgehen“, sagte er.

An dieser Organisation beteiligten sich auch Innenminister Xelal Sveçla und Finanzminister Hekuran Murati.

Hargreaves hat Anfang des Jahres sein Amt als britischer Botschafter im Kosovo angetreten. Ersetzt Nicholas Abbott. /EO