Innerhalb von zwei Wochen wurden acht Personen wegen Verstoßes gegen die freie Wahlentscheidung und wegen Bestechung im Zusammenhang mit Wahlen verhaftet.
Nach Angaben der kosovarischen Polizei wurden in den letzten Wochen zahlreiche Meldungen über mutmaßliche ausländische Einmischung in die vorgezogenen Wahlen am 7. Juni bearbeitet.
„In den vergangenen Wochen haben die Strafverfolgungsbehörden zahlreiche Hinweise auf mutmaßliche Einmischung von außen und illegale Aktivitäten erhalten und bearbeitet, die darauf abzielen, den freien Willen der Bürger während des Wahlprozesses zu beeinflussen. Einmischung von außen in Wahlen stellt eine ernsthafte Bedrohung für Demokratie, Unabhängigkeit und die freie Willensbildung der Bürger dar“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Polizei und des Generalstaatsanwalts.
Im Zuge von Ermittlungs- und Einsatzmaßnahmen wurden am 19. Mai sieben Personen wegen des Verdachts auf Straftaten im Zusammenhang mit der Verletzung der freien Wahlentscheidung und der Ausübung politischen Drucks in der Gemeinde Gračanica festgenommen. Am 4. Juni wurde in derselben Gemeinde eine weitere Person wegen des Verdachts der Annahme und Weitergabe von Bestechungsgeldern im Zusammenhang mit Wahlen festgenommen.
„Diese Aktionen belegen aktive Bemühungen zur Einmischung in die Wahlen und die Entschlossenheit der Institutionen der Republik Kosovo, die Integrität des Wahlprozesses zu schützen und jeden Versuch, den freien Willen der Wähler unrechtmäßig zu beeinflussen, zu bekämpfen. Die zuständigen Institutionen werten weiterhin Informationen aus und überwachen alle Aktivitäten, die die Integrität der vorgezogenen Parlamentswahlen am 7. Juni 2026 gefährden könnten“, heißt es in der Mitteilung weiter.
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