Democracy in Action stellte fest, dass 1.6 Prozent der Wahllokale am Sonntag verspätet öffneten. Zuvor hatte die Zentrale Wahlkommission bekannt gegeben, dass der Wahlprozess landesweit pünktlich um 07:00 Uhr begonnen hatte.
Der Vorsitzende der DnV, Ismet Kryeziu, sagte, die Gründe für die Verzögerung beim Start des Prozesses seien hauptsächlich der Mangel an Wahlkommissaren und Wahlkabinen.
„Laut den Daten aus den Wahllokalen öffneten 1.6 % der Wahllokale verspätet. Dies ist auf Personalmangel bei den Wahlhelfern zurückzuführen; in einigen Fällen fehlten auch Wahlkabinen. In 2 % der Wahllokale gab es Probleme mit der Funktionsfähigkeit der Kameras oder deren Positionierung, was das Wahlgeheimnis gefährden könnte. In 16 % der Wahllokale ist keine Wahlhelferin anwesend“, sagte er auf der Pressekonferenz.
Kryeziu teilte außerdem weitere Erkenntnisse aus der Beobachtung während der ersten Stunde des Abstimmungsprozesses mit.
„Für viele Menschen mit körperlichen Behinderungen ist die Ausübung ihres Wahlrechts weiterhin mit Hindernissen verbunden. Rund 19 % der Wahllokale verfügen noch immer nicht über die notwendige Infrastruktur. Im Umfeld der Wahllokale wurden Werbematerialien gefunden, obwohl die Wahlordnung deren Anbringung im Umkreis von 100 Metern verbietet. Dies wurde in der Nähe von etwa 2 % der Wahllokale beobachtet“, sagte er.
Und in 10 % der Wahllokale seien keine Polizeibeamten anwesend gewesen, wie es das Gesetz vorschreibt, sagte Kryeziu weiter.
ebenfalls
DnV: 3 % der Wahllokale öffneten verspätet, teils aufgrund der Abwesenheit von Wahlhelfern, teils aufgrund von Stromausfällen.
„19 % der Wahllokale verfügen nicht über Hilfswahlkabinen, ein Problem, das sich in den Regionen Ferizaj, Kaçanik, Prizren, Podujevo, Prishtina und Peja zeigt.“
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