Die Zentrale Wahlkommission hat bestätigt, dass der Prozess der Abholung der Stimmzettelpakete für die Briefwahl außerhalb des Kosovo planmäßig am 5. Januar 2026 abgeschlossen wurde.
Wie zunächst berichtet, wurden am 23. und 29. Dezember 2025 insgesamt 28,555 Stimmzettelpakete aus zwei Briefkästen der Zentralen Wahlkommission in Berlin und Bern entnommen.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenNach der Auswertung wurden 27,600 Stimmzettel für gültig erklärt und 955 zurückgewiesen, da in den meisten Fällen die Wählerregistrierungsbescheinigung fehlte. Die Auszählung dieser Stimmzettel begann am Samstag (3. Januar 2026, 16:00 Uhr) und endet heute (Montag, 5. Januar 2026). Die Abholung der Wahlunterlagen wurde am 2. Januar fortgesetzt. Dabei wurden weitere 8,180 Wahlunterlagen aus Briefkästen in Prag, London, Paris, Zagreb, Stockholm, Istanbul, New York, Canberra und Kopenhagen entnommen und am Montag, dem 5. Januar, in den Kosovo gebracht.
Es wird ferner bekannt gegeben, dass die Abholung der Wahlunterlagen am 5. Januar 2026 abgeschlossen wurde. Aus 13 Briefkästen in Tirana, Berlin, Wien, Bern, Brüssel, Den Haag, Podgorica, Oslo, Skopje, Ottawa, Ljubljana, Rom und Pristina wurden 11,867 Wahlunterlagen abgeholt.
Die Zentrale Wahlkommission (CEC) gab bekannt, dass sich insgesamt rund 58 Kosovo-Bürger für die Briefwahl bei den vorgezogenen Wahlen zur Versammlung der Republik Kosovo am 28. Dezember 2025 registriert haben.
Die am 2. und 5. Januar 2026 abgegebenen Wahlunterlagen werden geprüft und die genehmigten Unterlagen werden im Nationalen Wahlrat (CNR) ausgezählt. Um die Stimmabgabe außerhalb des Kosovo zu erleichtern, stehen Briefwahlunterlagen für registrierte Briefwähler in 23 verschiedenen Ländern zur Verfügung. „Die Briefkästen waren in diesen 23 Ländern funktionsfähig: Australien, Österreich, Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Ungarn, Italien, Kanada, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Vereinigtes Königreich, Norwegen, USA, Albanien, Slowenien, Schweden, Türkei und Schweiz“, heißt es in der Mitteilung.