Eugen Cakolli vom KDI erklärte, dass die Manipulation von Kandidatenstimmen in einigen Wahllokalen und Gemeinden industrielle Ausmaße angenommen habe. Er betonte in einer Stellungnahme, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleiten müsse, da die Namen der Wahlleiter an den einzelnen Auszählungstischen bekannt seien.
„Wo bleibt die Staatsanwaltschaft und worauf wartet sie, dass sie Ermittlungen und Strafverfolgungen wegen der Manipulation von Kandidatenstimmen einleitet – die in manchen Wahllokalen und Gemeinden industrielle Ausmaße angenommen hat?! Die Namen der Wahlkommissare für jeden Auszählungstisch im Nationalen Wahlkomitee sind bekannt. Doch diese Manipulationen wurden nicht von den Kommissaren selbst durchgeführt. Dutzende und Hunderte verfälschter Stimmen in einem einzigen Wahllokal und Tausende auf Gemeindeebene – hauptsächlich für bestimmte Kandidaten und in ihren Gemeinden – sind weder Zufall noch menschliches Versagen“, sagte Cakolli in seiner Reaktion auf Facebook.
Laut Cakolli ist die Beteiligung bestimmter Kandidaten sehr wahrscheinlich, weshalb er betont, dass die Ermittlungen auch diese einbeziehen sollten.