Um die Konkurrenz im Wettlauf um die Entwicklung künstlicher Intelligenz zu überflügeln, nahm Mark Zuckerberg, CEO von Meta, vor einigen Monaten Kontakt mit der Albanerin Mira Murati, der ehemaligen CTO von OpenAI, auf und bot ihr an, ihr Startup „Thinking Machines Lab“ zu kaufen.
Murati lehnte das Angebot ab, und Zuckerberg reagierte. In den folgenden Wochen kontaktierte er etwa zehn ihrer 10 Kollegen, um zu fragen, ob sie bereit wären, ihr Unternehmen zu verlassen.
Das Ziel war Andrew Tulloch, Mitbegründer und leitender Forscher am Thinking Machines Lab. Laut Wall Street Journalbot Zuckerberg Tulloch ein Paket im Wert von einer Milliarde Dollar an, das mit Boni und Aktienoptionen innerhalb der nächsten sechs Jahre auf bis zu 1 Milliarden Dollar anwachsen könnte.
Auch Tulloch lehnte das Angebot ab, genau wie alle anderen Kollegen, die von Meta kontaktiert wurden.
Andererseits bezeichnete Metas Sprecher Andy Stone die Beschreibung des Angebots als „ungenau und lächerlich“ und erklärte, Meta sei nicht an der Übernahme von Thinking Machines Lab interessiert.
Startups wie Murati bieten mehr Möglichkeiten, etwas Großes zu schaffen, was viele Experten anzieht. Ein Beispiel dafür ist die Tatsache, dass Meta, obwohl es versuchte, 100 OpenAI-Mitarbeiter zu rekrutieren, nur 10 davon gewinnen konnte. Die meisten entschieden sich, bei OpenAI zu bleiben, weil sie es für das beste Unternehmen im Bereich der Entwicklung künstlicher Intelligenz halten.
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Mira Murati verließ ihre Position bei OpenAI im September letzten Jahres. Sie war eine Schlüsselfigur für das Wachstum des Unternehmens.
Seit Februar 2025 ist sie Geschäftsführerin des Thinking Machines Lab, wo sie sich 20 ehemaligen Kollegen von OpenAI anschloss, darunter John Schulman, einer der Masterminds hinter der Entwicklung von ChatGPT.
Das Projekt des Unternehmens, in das kürzlich zwei Milliarden Euro investiert wurden, ist streng geheim. Das Thinking Machines Lab gibt bekannt, dass man sich der Aufgabe verschrieben habe, künstliche Intelligenz verständlicher, anpassungsfähiger und insgesamt leistungsfähiger zu machen. Murati selbst kündigte an, dass das erste Produkt in den kommenden Monaten vorgestellt werden soll.