Technologie

Das iPhone könnte 3500 Dollar kosten, wenn es in Amerika hergestellt würde

Apple

US-Präsident Donald Trump hat versprochen, dass „Arbeitsplätze und Fabriken in die USA zurückkehren werden“, nachdem er am „Tag der Befreiung“ weltweit beispiellose Zölle verhängt hatte.  

Da seine Zölle bereits in Kraft sind, könnten steigende Preise für Produkte von Kleidung bis hin zu Elektronikprodukten eine enorme Belastung für die amerikanischen Verbraucher darstellen. Ein Technologieexperte warnte, dass der Preis des berühmten iPhones bis zu 3,500 Dollar erreichen könnte, wenn Apple mit der Montage und Herstellung dieser Telefone in den USA beginnen würde.

Ein in den USA hergestelltes iPhone könnte dreimal mehr kosten als sein aktueller Preis von 1,000 Dollar, weil man das komplexe Produktionsnetzwerk Asiens nachahmen müsste.

Seit Trumps Amtsantritt Ende Januar haben die Apple-Aktien rund 25 Prozent ihres Wertes verloren. Grund dafür sind Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Zölle auf die Lieferkette des Konzerns, der stark von China und Taiwan abhängig ist. Etwa 90 % der iPhones werden in China zusammengebaut.

Die Produktion und Montage von Smartphone-Teilen wurde bereits vor Jahrzehnten nach Asien verlagert, da sich amerikanische Unternehmen vor allem auf die Softwareentwicklung und das Produktdesign konzentrierten, die weitaus höhere Gewinnspannen abwerfen.

Dieser Schritt hat Apple geholfen, zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt aufzusteigen und seine Position als führender Smartphone-Hersteller zu festigen.