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Europäische Banken, die großen Nutznießer der künstlichen Intelligenz

Banka

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Es wird erwartet, dass die europäischen Banken bis 2026 weiter wachsen werden. Die Anleger bleiben optimistisch, gestützt auf starke Gewinne, verbesserte Effizienz und vor allem erhebliche Kosteneinsparungen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI).

Die Erwartung von Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Wahrnehmung des Bankensektors deutlich verbessert. Obwohl das Umfeld weiterhin herausfordernd ist, haben Anleger ihre Erwartungen an europäische Banken angepasst.

Laut Reuters setzen Banken zunehmend auf KI, um die betriebliche Effizienz zu steigern, die Betrugserkennung zu verbessern und die Personalkosten zu senken.

„Europäische Banken könnten die eigentlichen Nutznießer künstlicher Intelligenz sein“, sagte Helen Jewell, Chief Investment Officer für fundamentale Aktien bei BlackRock. 

Laut ihrer Aussage konzentriert sich die Aufmerksamkeit zwar häufig auf Unternehmen, die dank KI ihre Umsätze steigern, doch ein wichtiger Teil der Geschichte betrifft diejenigen, die von Kostensenkungen profitieren.

Es wird erwartet, dass Banken in den nächsten drei Jahren 20–25 % ihres Marktwerts durch Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückgeben werden.

Auch Fusionen und Übernahmen werden als zusätzlicher Impuls gesehen, wobei große Transaktionen wie die Übernahme der Mediobanca durch Monte dei Paschi di Siena die italienische Bankenlandschaft verändern.

„Wenn man die Bewertungen, die Aktionärsrenditen und die wirtschaftliche Stabilität Europas zusammen betrachtet, bleibt der Bankensektor durchaus attraktiv“, fuhr Jewell fort. 

Selbst wenn die Zinssätze weiter sinken, dürfte diese Stabilität die europäischen Banken in den kommenden Jahren stützen.