Technik

Datenleck einer chinesischen Firma verdeutlicht Chinas Hackerziele

Ein großes Datenleck eines chinesischen Cyber-Sicherheitsunternehmens hat ergeben, dass staatliche Sicherheitskräfte Zehntausende Dollar zahlen, um Daten über Ziele, einschließlich ausländischer Regierungen, zu sammeln, während Hacker riesige Mengen an Informationen über jede Person oder Institution sammeln, die von Interesse sein könnte an ihre potenziellen Kunden.

Der von der chinesischen Firma I-Soon entdeckte Cache mit mehr als 500 Dateien wurde online gestellt und wird von Cybersicherheitsexperten für echt gehalten. Zu den diskutierten Zielen gehören laut Guardian die NATO und das britische Außenministerium. 

Das Leck bietet einen beispiellosen Einblick in Chinas Welt des Hackings auf Auftragsbasis, die der Chef des britischen Sicherheitsdienstes als „massive“ Herausforderung für das Land bezeichnet hat.

Die Akten offenbaren das große Ausmaß der Geheimdienstoperationen Chinas.

In einem der vielen „Screenshots“ befindet sich eine Datei mit dem Titel „Notizen des Sekretariats für europäische Angelegenheiten Nordmazedoniens“.