Sport

Shaqiris Genehmigung für den Bau der Luxusvilla wird erneut entzogen, der Fall liegt vor einem Bundesgericht

Fußballstar Xherdan Shaqiri wurde erneut die Genehmigung für den Bau einer Luxusvilla in Rheinfelden AG, Schweiz, entzogen, berichtet „Blick“.

Der Vertreter der Schweiz wird diesbezüglich die höchsten Instanzen des Bundesgerichts anrufen.

Shaqiri plant den Bau einer Villa, die fast drei Millionen Franken kosten würde. Allerdings ist das Projekt durch den Entzug der Baugenehmigung gefährdet.

Tennislegende Roger Federer hatte einen ähnlichen Rechtsstreit. Doch schließlich erhielt er eine Baugenehmigung und baut eine Luxusvilla.

Der 32-jährige Shaqiri setzt den Kampf jedoch fort.

Die Stadt Rheinfelden AG hatte ihm bereits im August 2022 eine Baubewilligung erteilt. Nach Veröffentlichung des Projekts und Bauantragstellung im Frühjahr 2021 gab es vier Einsprachen. Bemängelt wurden unter anderem Schattenwurf, Lichtemissionen und zu wenig Grün.

Diese Einwände wurden zunächst durch Entwurfskorrekturen entschärft, sodass der Bauantrag genehmigt wurde. Die Genehmigung war jedoch noch nicht rechtskräftig, die Beschwerdeführer hatten 30 Tage Zeit, Berufung einzulegen, und die Genehmigung wurde widerrufen.

Seitdem sind eineinhalb Jahre vergangen und nichts ist passiert.

„Es kommen immer Leute vorbei und fragen, wie es hier läuft“, sagt ein Bewohner des Kapuzinerbergquartiers in Rheinfelden gegenüber der „Aargauer Zeitung“.

Von Zeit zu Zeit kümmern sich Shaqiris Eltern um den Garten, ansonsten ist alles ruhig rund um das Grundstück, auf dem Shaqiri die rund 3-Millionen-Villa bauen wollte.

Wie die Schweizer Zeitung berichtete, kann derzeit nichts gegen die Immobilie unternommen werden, da das Verfahren noch anhängig ist.

„Das Verfahren ist im Gange und die Baugenehmigung ist noch nicht rechtskräftig“, wurde Stadtsprecher Roger Edin zitiert.

Deshalb liegt der Fall vor einem Bundesgericht – offenbar wegen Shaqiri.

Wie die „Aargauer Zeitung“ erfahren hat, hat das Verwaltungsgericht – die erste Instanz des Bundesgerichts – „die Baubewilligung aufgehoben und der Berufung des Quartiers stattgegeben“. Shaqiri stellt die Entscheidung bereits auf höchster Ebene in Frage.

Die 270 Quadratmeter große Villa soll über ein Kino, einen Außenpool, einen Fitnessraum, vier Schlafzimmer und sechs Badezimmer verfügen. Im Erdgeschoss ist außerdem eine Wohnung für die Großmutter geplant. Es ist jedoch unklar, ob die Ideen in die Tat umgesetzt werden können. Wann mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen ist, ist nicht bekannt.