Der Vertreter des Kosovo im Handball hat im zweiten Spiel der ersten Qualifikationsphase für die Weltmeisterschaft 2023 unentschieden gespielt. Am Sonntagabend vor rund 400 Zuschauern im Palast für Jugend und Sport in Pristina trennte sich das Kosovo 28:28 gegen Belgien. Am Ende hatten die Spieler des Kosovo zwar die nötigen Angriffe, um einen Sieg zu erringen, aber sie realisierten diese nicht.
Am Mittwoch musste Kosovo bei der Reise in die Türkei einen Zwei-Tore-Unterschied hinnehmen und sollte gegen die Belgier gewinnen. Doch das Spiel endete unentschieden.
Nach der ersten Halbzeit hatte Kosovo einen Vorsprung von zwei Toren (14:12), doch in der zweiten Halbzeit lief es für die Mannschaft von Bujar Qerimi nicht mehr.
Belgien eröffnete das Spiel besser und führte bis zur 15. Minute. Dann setzte sich Kosova ab und baute einen Vorsprung von drei Toren, 10:7, auf.
In der zweiten Halbzeit wurde auf jedes Tor gespielt, wobei mal der eine, mal der andere Vertreter leicht in Führung lag. Nachdem Jon Muqolli den Ausgleich zum 25:25 erzielte, traf Deniz Terziqi zweimal in Folge zum 26:25 und 27:26. Doch die Belgier glichen beim 27:27 und nach dem Treffer von Kastriot Jupa auch beim 28:28 aus. Keine der Parteien machte die letzten Aktien.
Im Kosovo-Spiel gab es sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung Probleme und das Ziel wurde nicht erreicht. Am effizientesten war Drenit Tahirukaj mit sechs Toren. Deniz Terziqi und Egzon Gjuka erzielten 4 Tore.
ebenfalls
Kosovo schließt die Qualifikation mit einer Niederlage ab und kommt nicht weiter
Quinte Colman war für Belgien am effizientesten, ebenfalls mit sechs Toren.
Im anderen Spiel der ersten Gruppe der ersten Qualifikationsrunde gewann Griechenland mit 24:20 gegen die Türkei. Griechenland führt mit vier Punkten, die Türkei hat zwei Punkte, während Belgien und Kosovo jeweils einen haben.
Der Kosovo bestreitet sein nächstes Spiel am 5. Januar, wenn er in Pristina Griechenland empfängt. Die ersten beiden Plätze in der Gruppe sichern den weiteren Aufstieg.