Allein, aber voller Energie, begibt sich Jeton Hajdari zu einem der Tennisplätze in der Hauptstadt.
Dies ist ein Tennisspieler mit fast vier Jahrzehnten Erfahrung in diesem weißen Sport, wie er auch genannt wird.
Jetoni begann seine sportliche Karriere im Alter von 7 Jahren, als er nach eigenen Angaben das richtige Alter für diese Sportart hatte.
„Ich spiele Tennis, seit ich sieben Jahre alt bin. Zehn Jahre lang war ich kosovarischer Meister in allen Kategorien. Nach meinem vierjährigen Studium und dem Besuch der Olympischen Akademie befinde ich mich auf einem guten akademischen und sportlichen Weg. Ich liebe Tennis über alles, denn ohne diese Leidenschaft ist es schwer, diesen Sport auszuüben. Ich spiele also schon seit der Vorkriegszeit Tennis und habe intensiv mit meinem Vater trainiert. Die Bedingungen waren damals alles andere als einfach, es mussten viele Investitionen getätigt werden. Deshalb habe ich meine Erfahrungen auf internationaler Ebene gesammelt, um meine Ziele zu erreichen“, betonte er.
Er erhielt seinen Tennisunterricht im Ausland und hob dabei auch die Trophäen hervor, die er bei verschiedenen Wettkämpfen gegen internationale Tennisspieler gewonnen hat.
„Tennis ist kein einfacher Sport, aber es ist ein Freizeitsport. Im Profibereich hingegen muss man sich an einen festen Trainingsplan halten, der täglich, wöchentlich und so weiter beginnt. Manche spielen Tennis zur Erholung. Mit sieben Jahren sollte man anfangen. Ich habe zwar auch meine Trainingsprogramme, aber ich bin ein Freigeist und spiele sehr gerne Tennis auf jedem Sportplatz. Was meine Trophäen angeht, fange ich mit der von 2018 an, genauer gesagt vom nationalen Turnier, an dem Spieler aus aller Welt teilnahmen. Und natürlich mit den anderen Pokalen, die ich in verschiedenen Wettbewerben gewonnen habe“, erklärt Hajdari.
Der Tennisspieler aus Pristina sagt jedoch, dass der Sport nicht so entwickelt sei wie andere Sportarten.
Dies führt auch dazu, dass das Interesse am Tennis bei den jüngeren Generationen weniger ausgeprägt ist.
„Mein schönstes Erlebnis war mit 16 Jahren, als ich Kosovo-Meister wurde. Damals war Ben Islam mein Rivale, den ich auch zu meinen Freunden zähle, aber ich konnte ihn im Wettkampf besiegen. Wichtig ist, dass die Vorbereitung in jeder Sportart so gut wie möglich sein muss, sowohl körperlich als auch mental, denn ohne mentale Stärke kann man sich technisch nicht weiterentwickeln. Und was die Tennisinfrastruktur angeht, so gibt es im Kosovo mehrere Sportplätze, die die Entwicklung des Tennissports fördern“, erklärt Hajdari.
Der kosovarische Tennismeister Jeton Hajdari sagt, er werde seine sportliche Karriere noch viele Jahre fortsetzen und sie an die jüngeren Generationen weitergeben.