Der Schauspieler Tom Holland, bekannt aus „Die Odyssee“, hat verraten, dass er Einladungen zur Moderation der Comedy-Show „Saturday Night Live“ (SNL) wiederholt abgelehnt hat, weil er an Legasthenie leidet und befürchtet, mit den häufigen Drehbuchänderungen nicht zurechtzukommen.
In einem Gespräch mit Amy Poehler in ihrem Podcast „Good Hang“ erklärte Holland, dass er an Legasthenie leide und dass dies einer der Hauptgründe dafür sei, warum er das Angebot, die Show zu moderieren, nie angenommen habe.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten Beitragen„Ich bin stark legasthenisch. Das ist einer der Gründe, warum ich noch nie bei SNL mitgemacht habe. Die Vorstellung, etwas vorzulesen, das in letzter Minute noch geändert werden könnte, macht mir Angst“, sagte er.
Der 30-jährige Schauspieler verriet, dass er zwar problemlos lesen könne, das laute Vorlesen ihm aber schwerfalle.
„Ich kann gut lesen. Aber wenn ich laut vorlesen muss, entsteht eine Art mentale Blockade und ich bin wie gelähmt“, sagte er.
Holland gab zu, dass der schwierigste Tag am Set für ihn meist das gemeinsame Lesen des Drehbuchs mit den Schauspielern und dem Regisseur sei. Er habe jedoch eine Methode entwickelt, die ihm dabei helfe: Er unterstreiche den Text und lerne die Zeilen im Voraus.
Poehler wiederum ermutigte ihn, die Möglichkeit, SNL zu moderieren, noch einmal zu überdenken, und sagte ihm, dass sie glaube, er würde Erfolg haben.
Holland ist nicht der erste Star, der eine Rolle bei SNL aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Orientierungskarten der Show abgelehnt hat. 2019 gab Orlando Bloom bekannt, ein ähnliches Angebot unter anderem wegen seiner Legasthenie abgelehnt zu haben.
„Ich würde liebend gern jetzt ‚Saturday Night Live‘ moderieren“, sagte Bloom damals.