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Lea Seydoux: Der Film „Gentle Monster“ behandelt eine Realität, die erzählt werden musste.

Lea Seydoux

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Foto: Associated Press

Die französische Schauspielerin Lea Seydoux hat über ihre Erfahrungen in dem Film "Gentle Monster" gesprochen, in dem sie Lucy Weiss spielt, eine erfolgreiche Pianistin, die ihre Karriere opfert, um ihren Partner zu unterstützen, nachdem dieser einen schweren beruflichen Burnout erlitten hat.

In einem Interview für The Hollywood ReporterSeydoux sagte, sie habe keine Sekunde gezögert, die Rolle anzunehmen, da sie glaube, dass der Film ein wichtiges und reales Thema behandle.

„Ich denke, es ist ein Thema, das Diskussionen auslösen kann, aber es ist Realität. Es war wichtig, diese Geschichte zu erzählen, und ich hatte kein Problem mit dem Thema“, sagte sie.

Die Schauspielerin fügte hinzu, dass es ihr leichtfiel, sich mit der Figur der Lucy zu identifizieren.

„Man kann Lucy durch alle ihre Emotionen hindurch begleiten, selbst wenn sie widersprüchlich sind. Ich bin sehr empathisch und emotional sensibel, daher fiel mir diese Rolle leicht“, sagte sie.

Seydoux lobte auch ihre Zusammenarbeit mit Regisseurin Marie Kreutzer und verriet, dass sie persönliche Erfahrungen in die Entwicklung der Rolle eingebracht habe.

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„Ich habe etwas von mir selbst und meinen Geheimnissen eingebracht. Manchmal kennt der Schauspieler die Figur sogar besser als der Regisseur“, sagte sie.

Die Schauspielerin äußerte ihre Freude darüber, dass der Film auf Netflix ausgestrahlt wird, und hofft, dass das Publikum ihn gut annehmen wird.

„Es gibt noch nicht viele Filme zu diesem Thema. Ich bin gespannt auf die Reaktion des Publikums. Ich denke, es ist ein wichtiger Film“, sagte sie.