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Neugier

Der Umlauf von Secondhand-Kleidung wird als Chance für den Umweltschutz gesehen.

Kleidung

Schweden fördert den Kauf von Secondhand-Kleidung, da man erkannt hat, dass die großen Mengen an Kleidung einen Beitrag zur Umweltbelastung leisten. 

Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) werden für die Herstellung einer einzigen Hose etwa 7,571 Liter Wasser benötigt.

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Schwedens Initiative zum Tausch gebrauchter Kleidung begann im Jahr 2010 und hat sich seitdem weiterentwickelt.

Im vergangenen Jahr nahmen laut AP rund 140,000 Menschen an 140 Kleidertauschveranstaltungen teil und erhielten mehr als 44,000 gebrauchte Kleidungsstücke. 

Im vergangenen Jahr wurde den Schweden im Rahmen einer Initiative der Europäischen Union zur Förderung des Recyclings verboten, ihre Kleidung im normalen Hausmüll zu entsorgen. Die Maßnahme erwies sich jedoch als kontraproduktiv, da die kommunalen Sammelstellen überlastet waren und sich Berge ungenutzter Textilien ansammelten. Daraufhin hob die Regierung im Oktober einen Teil der Regelung wieder auf.

Kleidertauschbörsen werden von der Schwedischen Gesellschaft für Naturschutz organisiert. Deren Vorsitzende, Beatrice Rindevall, sagte, dass jeder Schwede etwa 9-10 Kilogramm Kleidung wegwirft.

Laut dem Verband kaufen die Schweden durchschnittlich 25 neue Kleidungsstücke pro Jahr, und 90 % dieser Kleidungsstücke werden nie getragen.