Können Sie sich vorstellen, auf See geboren zu werden, Ihr ganzes Leben auf See zu verbringen und für den Rest Ihres Lebens in kleinen Booten zu leben? Es klingt seltsam.
Die Bajau Laut sind eine ethnische Gruppe maritimer Nomaden, die seit Hunderten von Jahren auf See leben. Sie betreten selten den Boden. Im Laufe der Jahrhunderte wurden ihre Körper genetisch an das Tauchen angepasst. Während normale Menschen ihren Atem unter Wasser nur für ein paar Sekunden oder Minuten anhalten können, können diese außergewöhnlichen Taucher ohne hochentwickelte Ausrüstung fast 13 Minuten unter Wasser bleiben.
Ihre Ursprünge gehen auf die Legende einer Prinzessin aus Jahor zurück, die von einer Flut hinweggeschwemmt wurde. Ihr trauernder Vater befahl seinen Männern, das Land zu verlassen und erst zurückzukehren, als sie seine Tochter fanden.
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich diese Seeleute an das Leben im Meer angepasst und sind zu erstaunlichen Tauchern geworden. Sie jagen Fische und suchen nach Perlen und anderen Gegenständen, die zum Basteln verwendet werden können.
Forscher haben sie eingehend untersucht und herausgefunden, dass ihre Milz größer ist als die anderer Menschen, ähnlich wie bei Meeressäugetieren. Die Milz spielt eine wichtige Rolle im Wasserleben, da sie bei niedrigem Sauerstoffgehalt zur Energieeinsparung beiträgt. Aus diesem Grund glauben die Forscher, dass die Vergrößerung der Milz in dieser Gemeinschaft möglicherweise der genetische Vorteil ist, den sie sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, um über einen langen Zeitraum unter Wasser zu bleiben.
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Die Wissenschaftler stießen auch auf PDE10A, ein spezielles Gen, das nur im Bajau Lau vorkommt und von dem angenommen wird, dass es ein spezielles Schilddrüsenhormon steuert.
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