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Neugier

„Eine Million Euro im Müll“: Müllsammler „retten“ Lottoschein in Italien

Italien

In Italien wurde ein Lottoschein im Wert von 1 Million Euro aus dem Müll gefischt, nachdem die Gewinnerin ihn weggeworfen hatte, ohne zu ahnen, dass sie den Hauptgewinn abgeräumt hatte.

Der Vorfall ereignete sich in der Region Apulien in Süditalien. Laut dem Abfallentsorgungsunternehmen SANB suchten Arbeiter über einen Tag lang in Müllbergen, bis sie schließlich das Gewinnerlos fanden.

Der Geschäftsführer des Unternehmens, Roberto Nicola Toscano, sagte, das Ticket sei bei seinem Auffinden „wie durch ein Wunder noch intakt“ gewesen.

Die Frau, deren Identität nicht bekannt gegeben wurde, war am Sonntag nach der Ziehung in ein Geschäft in der Nähe ihres Hauses gegangen, um ihren Lottoschein zu überprüfen. Der Automat des Geschäfts zeigte an, dass der Schein „nicht einlösbar“ sei, da kleinere Geschäfte nur Gewinne mit geringem Wert auszahlen dürfen.

Die Gewinnerin wusste nicht, dass sie die große Summe gewonnen hatte.

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„Die Gewinnerin spielte immer die gleichen Zahlen, da diese mit einer ihr nahestehenden Person verbunden waren“, sagte Toscano.

Nach ihrer Heimkehr teilte ihr ein Familienmitglied mit, dass ihre üblichen Spielzahlen gewonnen hatten. Die beiden fuhren sofort zurück zum Laden, nur um festzustellen, dass der Lottoschein bereits im Müll gelandet und vom Müllwagen abgeholt worden war.

Die Frau kontaktierte umgehend Toscano, der zusammen mit den Teams des Unternehmens damit begann, den Weg des Tickets zu rekonstruieren.

Es gelang ihnen, den richtigen Lkw zu identifizieren und anzuhalten. Aufgrund des Risikos potenziell gefährlicher Stoffe im Abfall wurde der Lkw an ein Spezialunternehmen übergeben, wo die Suche begann.

Die Mitarbeiter suchten über einen Tag lang und fanden dabei verschiedene Fahrkarten und Fahrkartenfragmente.

„Darunter befand sich auch der Teil des Tickets, nach dem wir gesucht hatten und der wie durch ein Wunder noch intakt war“, sagte Toscano.

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Die „Rettungsaktion“ für das Ticket war jedoch nicht kostenlos. Die SANB ist eine öffentliche Einrichtung, und normalerweise würden die Suchkosten von den Steuerzahlern getragen.

Aus diesem Grund war der Gewinner gezwungen, eine Erklärung zu unterzeichnen, in der er sich verpflichtete, alle durch die Suche entstehenden zusätzlichen Kosten zu decken.