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RTK-Mitarbeiter protestieren – politische Krise ließ sie ohne Gehalt für Juli zurück

Die Folgen der institutionellen Krise sind für die RTK-Mitarbeiter spürbar. Sie müssen auf ihre Gehälter verzichten, da das Budget für die zweite Jahreshälfte mangels einer Verfassungsänderung der Versammlung nicht neu verteilt wurde. Die Arbeiter protestierten und drohten mit Streik und der Nichtberichterstattung über die Ereignisse, falls nicht schnell gehandelt werde.

Mitarbeiter von Radio und Fernsehen des Kosovo protestierten am Mittwoch vor dem Parlaments- und Regierungsgebäude, um ihre Unzufriedenheit über die Nichtauszahlung der Juli-Gehälter auszudrücken.

Während des Protests brachten sie ihre Bedenken auch durch Transparente mit Botschaften wie „Journalist ohne Gehalt – Demokratie ohne Stimme“ zum Ausdruck.

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Der Präsident der RTK-Arbeitergewerkschaft, Gëzim Bimbashi, betonte, dass der Mangel an Gehältern über 700 Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht habe.

„Heute sind über 700 Familien ohne Gehalt und in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, die durch Kredite und hohe Lebenshaltungskosten belastet ist. Dieser Protest dient ausschließlich dem Schutz von RTK als öffentliches Medium und den Rechten der Arbeitnehmer und hat keinerlei politische Untertöne“, sagte Bimbashi.

Bimbashi hat auch Anfragen aufgelistet, die an Institutionen gerichtet sind.

„Wir fordern die sofortige Bereitstellung des Budgets, die Vervollständigung des RTK-Vorstands durch die neue Versammlung sowie die Bekanntgabe der Stelle des Generaldirektors unter voller Einhaltung der gesetzlichen Verfahren“, sagte er.

Laut Gesetz wird das Budget des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach dem sechsten Monat des Jahres neu verteilt. Dies geschieht auf Antrag des parlamentarischen Haushaltsausschusses, ist jedoch nicht möglich, da die neue Zusammensetzung der Versammlung noch nicht feststeht.

Auch der Präsident des Journalistenverbands des Kosovo, Xhemajl Rexha, sprach sich für die Mitarbeiter von RTK aus.

Er sagte, diese Krise sei vermeidbar gewesen und warnte vor der Gefahr, die die Fehlfunktionen von RTK für die Medienfreiheit darstellen.

„Der Aufruf der AGK ist eindeutig und richtet sich an die Exekutive: Das Budget für die zweite Jahreshälfte so zuzuweisen, dass die RTK-Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Hindernisse, ohne finanziellen und politischen Druck ausführen können“, sagte Rexha.

Mitglieder der Gewerkschaft RTK erklärten, dass sie die Möglichkeit eines Streiks und eines Boykotts von Veranstaltungen nicht ausschließen, wenn die Regierung keine Maßnahmen ergreift.