Die Regulierungsbehörde für Energie (ERO) hat KEK nach zwei erfolglosen Ausschreibungen, bei denen sich keine Interessenten fanden, als Ersatzlieferanten bestimmt. In der Sitzung am Montag legte die ERO außerdem die Tarife für den benannten Stromversorger fest.
Nachdem die Ausschreibung zur Auswahl des Lieferanten letzter Instanz zweimal hintereinander gescheitert war, hat die Energieregulierungsbehörde KEK mit der Durchführung dieser Aufgabe für die nächsten drei Jahre beauftragt.
Die kommissarische Leiterin der Rechtsabteilung von ERO, Ymeridin Misini, erklärte am Montag auf der Vorstandssitzung dieser Institution, dass KEK aufgrund seiner Erfahrung bei der Wahrnehmung dieser Verantwortung vorgeschlagen wurde.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten Beitragen„Wir schlagen dem Vorstand vor, die KEK JSC weiterhin als Lieferanten letzter Instanz zu benennen, da sie über die Erfahrung verfügt, diese Verantwortung wahrzunehmen, die notwendige Software besitzt, um diese Funktion auszuüben, über professionelle Mitarbeiter sowie finanzielle Stabilität verfügt und diese Funktion als FMF für den Zeitraum vom 1. Februar 2026 bis zum 31. Januar 2029 ausüben kann. Daher ist FMF kein langfristiges Geschäft, sondern ein zeitlich begrenzter Schutzmechanismus, um zu verhindern, dass ein Verbraucher ohne Versorgung dasteht“, erklärte Misini.
Die Ausschreibungen scheiterten mangels Interesse von Unternehmen.
Und KEK übte die ihr anvertraute Rolle mehrere Monate lang im vergangenen Jahr aus, als große Unternehmen auf den freien Markt wechselten.
Bei der Sitzung prüfte der Vorstand auch den Antrag auf Festlegung der Einnahmen und Tarife für den benannten Stromnetzbetreiber (ALPEX). Dabei wurde beschlossen, dass die Tarifliste für 2026 mit der des vorherigen Zeitraums übereinstimmen wird.
„Die NEMO-Tarifliste für Kosovo soll im Vergleich zum vorherigen Zeitraum unverändert bleiben und weiterhin auf dem Markt gelten. Es sollte klargestellt werden, dass die ALPEX-Tarife ausschließlich für Dienstleistungen für Börsenmitglieder gelten, einschließlich Jahresgebühren, Verwaltungsgebühren, variabler Handelsgebühren und Clearinggebühren“, erklärte Muharrem Gashi, Leiter der Tarifabteilung bei ERO.
Laut Muharrem Gashi, Leiter der Tarifabteilung bei ERO, spiegeln die ALPEX-Tarife nicht die Strompreise an den Börsen wider. Er erklärte, dass diese Marktpreise von der Handelsplattform automatisch auf Basis der Gebote und Angebote der Marktteilnehmer für jeden Tag und jede Stunde ermittelt werden.