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ABENDNACHRICHTEN

Geringes Interesse an der Stimmabgabe in der Gemeinde, in der der Gewinner bekannt war

Klokot

In der einzigen Gemeinde mit serbischer Bevölkerungsmehrheit, in der es zu einer Stichwahl kam, stand der Sieger bereits vor Beginn der Abstimmung fest. Die Bürgermeisterwahl in Kllokot ist nun offiziell abgeschlossen, da der Gegenkandidat der serbischen Liste seine Kandidatur zurückgezogen und sich dieser Partei angeschlossen hat.

Die Gemeinde Kllokot hat das Wahlverfahren für den Bürgermeister formell durchgeführt, obwohl es keinen Wettbewerb zwischen zwei Kandidaten gab.

Sreqko Spasić von der Bürgerinitiative „Serbische Nationale Einheit“ zog seine Kandidatur am 3. November zurück und bat seine Anhänger, für seinen Gegner Božidar Dejanović zu stimmen, der Kandidat der Serbischen Liste ist.

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Und Dejanovic führte am Sonntag in der zweiten Runde die Gruppenabstimmung von etwa 20 Personen an.
Da es nur einen Kandidaten gab, war das Interesse an der Wahl gering.

Mal drinnen, mal draußen warteten Wahlhelfer und Wahlbeobachter in einem Wahllokal in Kllokot auf die Wähler. Bis Sonntag, 13:00 Uhr, war noch kein einziger Bürger zur Stimmabgabe erschienen.
Gegen 14:00 Uhr hatten die mobilen Teams der Zentralen Wahlkommission erst die Stimmen von 17 Wählern erhalten, allesamt Serben.

„Wir haben nun insgesamt 17 Haushalte oder Wohnungen, in denen Menschen mit Behinderung oder ältere Menschen leben, die bisher keine Möglichkeit hatten, wählen zu gehen. Die Durchführung verlief reibungslos. Alle Wähler gehörten der serbischen Gemeinde an, da auch die Kandidaten für die Gemeinde Kllokot Serben sind“, sagte Sahit Hetemi, ein Mitglied des mobilen Wahlteams.
Bei einem Rennen, bei dem der Sieger bereits feststeht, war das Interesse der Albaner an der Stimmabgabe gering, wenn auch nicht nicht vorhanden.
In einem Wahllokal in Mogilë/Mogilë, Kllokot, gaben bis Mittag 6 Personen ihre Stimme ab. Nur 3 Serben waren dort wahlberechtigt.

Tatsächlich sind in Mogilë/Mogilë, Kllokot 296 Menschen wahlberechtigt, aber die Zentrale Wahlkommission hat nur 200 Stimmzettel mitgebracht.

In den Wahllokalen mit einem höheren Anteil an Wählern aus der serbischen Bevölkerungsgruppe war der Andrang größer.

In dieser Gemeinde belegte der unabhängige Kandidat Arbër Emini im ersten Wahlgang den dritten Platz. Er forderte sogar eine Wiederholung der Wahl in Kllokot bis zum Schluss und behauptete, es habe „zahlreiche Rechts- und Verfahrensverstöße“ sowie eine „Einmischung illegaler serbischer Strukturen in den Wahlprozess im Kosovo“ gegeben.

Seine Berufung wurde von allen Instanzen, einschließlich des Obersten Gerichtshofs, zurückgewiesen.