Der Angeklagte im Mordfall in einem Einkaufszentrum in Podujevo, wo sich das Opfer in Anwesenheit seiner Frau und seines Kindes befand, bestreitet seine Beteiligung an diesem tragischen Ereignis. Arsim Syla wird beschuldigt, seinen damals minderjährigen Sohn im Jahr 2023 zu dem Mord angestiftet zu haben.
Arsim Syla, der im Zusammenhang mit dem Mord an dem Bürger mit den Initialen VB in einem Einkaufszentrum in Podujeva im Jahr 2023 angeklagt ist, hat jeglichen Einfluss, eine Rolle oder eine Beteiligung an diesem Fall bestritten.
Laut Anklage soll Syla seinen damals noch minderjährigen Sohn nach einem vorangegangenen Konflikt mit dem verstorbenen VB dazu aufgefordert haben, das Opfer zu töten.
Der Angeklagte Syla wies die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft jedoch am Montag während seiner Verteidigung vor dem Grundgericht in Pristina zurück.
„Ich bin weggegangen, bevor mir alles passiert ist. Als ich nach Hause kam, sah ich eine Polizeistreife, und da erfuhr ich, dass sie auch mein Haus durchsucht hatten“, sagte Syla.
Laut Anklageschrift wies der Angeklagte Syla an jenem tragischen Tag seinen minderjährigen Sohn LS auf das Opfer VB zu, das ihm folgte, während der Angeklagte selbst das Gebäude verließ.
Syla hat diese Behauptung der Staatsanwaltschaft bestritten.
„Es verleitet das Kind nicht zu einem Verbrechen, es ruiniert nicht sein Leben…“, sagte er.
Auf die Frage, ob er das Opfer zuvor gekannt habe, erklärte der Angeklagte Syla, dass er sie erst seit 2022 kenne.
„Nein, ich kannte ihn erst seit 2022“, fügte er hinzu.
Laut Anklageschrift näherte sich der minderjährige LS dem inzwischen verstorbenen VB, seiner Frau LS und ihrem Kind von hinten, als diese in der Abteilung für Milchprodukte ankamen, und schoss zweimal in Richtung des Opfers.
Arsim Syla wird beschuldigt, in Komplizenschaft mit dem Minderjährigen LS den Straftatbestand des „schweren Mordes“ begangen zu haben.