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Haxhiu: Massaker von Bukoshi beweist Serbiens Völkermord im Kosovo

Bukosh-Massaker – Ehrung

Vertreter der Institutionen haben die Opfer des Massakers von Bukoshi in Suhareka geehrt, das vor 27 Jahren von serbischen Streitkräften verübt wurde. Sie betonten, dass dieses Verbrechen an vertriebenen Zivilisten ein weiterer Beweis für den von Serbien im Kosovo begangenen Völkermord sei.

Institutionelle Führungskräfte haben das Bukoshi-Massaker in Suhareka, das vor 27 Jahren von serbischen Streitkräften verübt wurde, als Beweis für Völkermord und ethnische Säuberung bezeichnet. 

Während er der 25 Opfer gedachte, die aus dem Konvoi vertriebener Zivilisten gerettet wurden, sprach der amtierende Präsident auch über den Widerstand der Albaner.

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„Was vor 27 Jahren hier in Bukosh geschah, ist kein Einzelfall, sondern ein Beweis für den Völkermord und die ethnische Säuberung, die Serbien in der Republik Kosovo begangen hat. Doch der Widerstand der Kosovo-Albaner, ihr Mut und ihre Überzeugung, standhaft zu bleiben, haben Serbien zum Rückzug gezwungen. Wir stehen auch den Familien nahe, die trotz des Schmerzes – viele von ihnen sind Überlebende dieses Massakers – standhaft geblieben sind“, sagte Haxhiu.

Der Minister für Kriegsethik, Andin Hoti, sprach über die Umstände, unter denen das Massaker verübt wurde. Er sagte, die Opfer seien gnadenlos hingerichtet worden.

„Das Verbrechen in Bukosh sowie die Verbrechen an anderen Orten – in Suhareka, Rahovec, Prizren und überall im Kosovo – sind nicht einfach nur Kriegsverbrechen. Sie stellen eine klare Tendenz zum Völkermord dar. Und genau das hat Serbien im Kosovo versucht: einen Völkermord zu begehen. Am deutlichsten zeigt sich dies in Bukosh, wo Menschen gewaltsam aus einem ebenfalls gewaltsam errichteten Absperrkorso geholt und vor eine Schule gebracht wurden“, sagte Hoti. 

Hoti rief dazu auf, Ereignisse wie das Massaker von Bukosh nicht zu vergessen, und betonte, dass die Mitglieder der serbischen Streitkräfte, die dieses Verbrechen begangen haben, sich vor lokaler oder internationaler Justiz verantworten müssen.

Am 3. Mai 1999 trennten serbische Streitkräfte in dem Dorf Suhareka 25 Zivilisten von einer Kolonne albanischer Familien und exekutierten sie anschließend. Die Opfer waren Männer und Jungen im Alter von 5 bis 85 Jahren.