Pjeter Nrecaj wurde heute wegen Mordes an seiner Frau und seiner Tochter zu lebenslanger Haft verurteilt, wie in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde.
„Das Berufungsgericht, das auf Grundlage der Berufungen entschied, änderte das Urteil des Grundgerichts in Gjakovë vom 19.11.2018. Die Taten des Angeklagten PN wurden als „Verbrechensmord gemäß Artikel 179, Absatz 1, Unterabsatz 1.11. des Strafgesetzbuches der Republik Kosovo“ eingestuft und er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, heißt es in der Mitteilung. Koha.net berichtet.
Das Berufungsgericht kommt zu dem Schluss, dass das erstinstanzliche Gericht die erschwerenden Umstände und insbesondere die erschwerenden Umstände nicht richtig beurteilt hat und dass diese Umstände um ein Vielfaches überwiegen.
Das Schuldeingeständnis, so heißt es im Urteil weiter, und die Verhängung der einmaligen Freiheitsstrafe von 24 Jahren seien der Schwere der Straftat und dem Grad der strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Angeklagten nicht angemessen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Tötung seiner Frau VN und seiner Tochter KN sehr schwerwiegende Folgen hatte und noch schwerwiegendere Folgen hätte haben können.
Das Berufungsgericht kommt zu dem Schluss, dass als Verteidigungsgegenstand des Straftatbestands des schweren Mordes sehr schwerwiegende Konsequenzen entstanden sind und dass das menschliche Leben den höchsten Wert des strafrechtlichen Rechtsschutzes darstellt und die Straftat unter besonders erschwerenden Umständen begangen wurde Damit sind zwei gesetzliche Voraussetzungen aus Artikel 44 KPRK für die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe erfüllt.
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Nrecaj, der erste, der im Kosovo zu lebenslanger Haft verurteilt wurde
Darüber hinaus habe sich der Angeklagte seiner Frau gegenüber dauerhaft schlecht benommen und Gewalt angewendet. Ebenso wurde die Straftat im Beisein der Kinder und Brüder des Opfers begangen, und die Folgen hätten noch schwerwiegender sein können.
Gegen dieses Urteil hat die Partei das Recht, beim Obersten Gerichtshof des Kosovo Berufung einzulegen.
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