Die Staatsanwaltschaft in Peja hat Anklage gegen eine Person wegen Schleusung von Migranten erhoben.
Laut Anklageschrift besteht der Verdacht, dass er am 18. März mit dem Ziel, sich einen materiellen Vorteil zu verschaffen, versucht habe, Migranten zur Grenze nach Montenegro zu schmuggeln. Er sei jedoch von der Grenzpolizei bemerkt und festgenommen worden und erst später nach einer Durchsuchung verhaftet worden.
„Dieselbe Person traf sich zunächst mit mehreren ausländischen Staatsangehörigen sudanesischer Herkunft am Busbahnhof in Peja. Auf deren Wunsch hin vereinbarte sie, sie in die Nähe der Grenze zu Montenegro zu transportieren. Die Kosten für diese Dienstleistung sollten nach Erreichen des Zielortes erstattet werden. Aufgrund dieser Handlungen besteht der begründete Verdacht, dass der Angeklagte die Tatbestandsmerkmale der Schleusung von Migranten erfüllt hat“, so die Mitteilung der Staatsanwaltschaft Peja.
Der Staatsanwalt hat dem Gericht vorgeschlagen, den Angeklagten für schuldig zu befinden und ihn gemäß dem Gesetz für diese Straftat zu bestrafen.
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