Die Sonderstaatsanwaltschaft des Kosovo hat Anklage gegen neun Personen erhoben, die im Verdacht stehen, ausländische Staatsbürger betrogen zu haben; einer von ihnen steht außerdem im Verdacht, Waffen besessen zu haben.
Laut Pressemitteilung werden die Angeklagten beschuldigt, von einem nicht näher spezifizierten Zeitraum bis Februar 2024 zusammengearbeitet zu haben, um Bürger verschiedener europäischer Länder, hauptsächlich aus Deutschland und der Schweiz, zu betrügen und dabei illegal finanzielle Vermögenswerte im Wert von 2,067.271 Euro zu erlangen.
„Laut Anklageschrift gaben sich die Angeklagten fälschlicherweise als Investmentgesellschaften aus, kontaktierten die Opfer und überzeugten sie, in die Plattformen ‚Option888‘ und ‚Krack‘ zu investieren. Nachdem sie sich Zugang zu den Anwendungen der Opfer verschafft hatten, manipulierten sie die Daten und stellten die (fiktiven) Investitionen als steigend dar“, heißt es in der Mitteilung.
Berichten zufolge haben die Ermittlungen bestätigt, dass das über die Plattform „Krack“ überwiesene Geld der Opfer unter allen Angeklagten aufgeteilt wurde.
-
Anklage gegen 11 Personen erhoben – Verdacht auf schweren Finanzbetrug
-
Anklage gegen drei Personen in einem Fall von Kryptowährungsbetrug
-
Zwei Personen in Suhareka wegen Online-Betrugs festgenommen, Geld und Fahrzeuge beschlagnahmt
-
Bei Razzien in Callcentern in Tirana wurden zehn Personen wegen Betrugs in Höhe von 50 Millionen Euro festgenommen.
-
Eine Person wurde festgenommen, die im Verdacht steht, Bürger im Kosovo und in Deutschland betrogen und sich so Geld verschafft zu haben.