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Gewerkschaft schlägt Alarm: Schulen werden ohne Lehrer bleiben

SCHÜLER

Die Vizepräsidentin der United Education Union, Vjollca Shala, äußerte ihre Besorgnis über die Abwanderung von Lehrern und Schülern aus den Schulen des Kosovo und betonte, dass die Auswanderung in europäische Länder auf bessere Lebensbedingungen und höhere Gehälter zurückzuführen sei.

In einem Interview mit Ekonomia Online sagte Shala, dass die Schulen Gefahr laufen, ohne Lehrpersonal und Schüler dazustehen, wenn sich der derzeitige Trend fortsetzt.

„Die Informationen, die wir aus der Praxis über den Weggang von Schülern und Lehrern aus kosovarischen Schulen erhalten, sind sehr beunruhigend. Die meisten von ihnen wandern nach Europa ab, weil sie dort bessere Lebensbedingungen und höhere Gehälter für Lehrer vorfinden. Das ist beunruhigend, weil die kosovarischen Schulen sowohl von Schülern als auch von Lehrern verlassen werden. Kurz gesagt: Lehrer müssen die Sprache des Landes lernen, in das sie auswandern, da sie bereits über Berufserfahrung verfügen. Das ist beunruhigend, weil unsere Schulen in Zukunft ohne Lehrer dastehen werden, wenn dieser Wegzug anhält. Wenn man die politische Lage und das Scheitern der Konstituierung der kosovarischen Versammlung analysiert, sorgt dies sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern für Unsicherheit“, sagte Shala.

Sie kritisierte die staatlichen Institutionen für ihr Versagen bei der Schaffung angemessener Bedingungen im Bildungsbereich und für die Verzögerungen bei der Schaffung einer funktionsfähigen Versammlung des Kosovo.

„An unseren Schulen gibt es keine Sicherheit, und angesichts der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung werden sie dort (in europäischen Ländern) besser bezahlt und besser bewertet. Gleichzeitig verlassen natürlich auch Schüler mit ihren Familien die Schulen, weil sie in anderen europäischen Ländern bessere Bedingungen vorfinden“, fügte sie hinzu.