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Fußball

Zeneli: Mein Herz schlägt schneller für Schweden

Arber Zeneli - Besfort Zeneli

Besfort Zeneli hat verraten, dass der Grund für seine Ablehnung des Kosovo darin lag, dass sein Herz für die schwedische Nationalmannschaft höher schlug. 

Bevor er zu Schweden wechselte, spielte Zeneli sechs Spiele für die U21 des Kosovo.

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Der 22-Jährige wurde im März erstmals für zwei Freundschaftsspiele gegen Luxemburg und Nordirland nach Schweden berufen. 

Der Mittelfeldspieler von Elfsborg hat drei Länderspiele für Schweden bestritten. Allerdings wurde er kürzlich für die Spiele dieses Monats gegen Slowenien und den Kosovo nicht eingesetzt. Er hat bisher noch kein offizielles Spiel für Schweden bestritten.

Zeneli sagte in einem Interview mit „Sportbladet“, dass die Wahl schwierig gewesen sei, er sich am Ende aber aus vollem Herzen dafür entschieden habe, Schweden zu vertreten. 

„Es war eine schwierige Entscheidung. Ich hätte sowohl für Schweden als auch für den Kosovo spielen können. Am Ende schlug mein Herz schneller für Schweden und dann entschied ich mich für das, was mir in der Seele richtig erschien. Familie, Verwandte und Freunde, alle unterstützten meine Entscheidung. Fußballfans, die den Kosovo unterstützen, waren nicht so glücklich. Es gab einen kleinen Sturm des Hasses, aber das wusste ich und war darauf vorbereitet. Es hat mich nicht so sehr berührt“, sagte Zeneli. 

Inzwischen hat auch Besforts älterer Bruder, Arbër Zeneli, den schwedischen Medien ein Interview gegeben. 
Arbëri hat 33 Länderspiele für den Kosovo bestritten und neun Tore erzielt. Zuvor spielte er für alle schwedischen Jugendteams. Der 30-Jährige hat seit 2023 nicht mehr für die „Dardans“ gespielt. 
Arbëri erzählt von den ersten Momenten, als er beschloss, für den Kosovo zu spielen. 

„Ich bin von Schweden in den Kosovo gezogen. Ich war in der U21-Mannschaft, die bei der EM 2015 die Goldmedaille gewann, aber als ich bereit war, den nächsten Schritt in Richtung A-Nationalmannschaft zu machen, wurde ich nach Heerenveen versetzt. Ich hatte das Gefühl, dass andere Spieler in Schweden im Vorteil waren. Albert Bunjaki, der damalige Trainer der kosovarischen Nationalmannschaft, hatte eine Vision für mich in der ersten Auswahlmannschaft des Kosovo und das war meine Entscheidung“, sagte Arbëri. 

Genau wie Besfort spielt Arbëri für Elfsborg.