Es ist der finale Angriff. Real Madrid protestiert nach der umstrittenen Niederlage im Spiel gegen Espanyol weiterhin mit aller Kraft gegen das Schiedsrichtersystem. Es war ein Spiel, das von der Entscheidung geprägt war, Espanyol-Verteidiger Carlos Romero nicht vom Platz zu schicken, der dann das Siegtor für die Mannschaft aus der Stadt Barcelona erzielte. Er attackierte Kylian Mbappe eine halbe Stunde vor Spielende, als es 0:0 stand, hart.
Aufgrund dieser Entscheidung musste sich Real Madrid erneut mit der Schiedsrichtergemeinschaft und dem spanischen Fußballverband auseinandersetzen. Es handelt sich um einen Krieg, der bereits seit langer Zeit andauert, derzeit aber einen der angespanntesten Momente erlebt. Madrid ist explodiert und die Ereignisse entwickeln sich weiter.
Der Madrider Club, dessen Titelseite seit Samstag die Schlagzeile „Weltweiter Skandal“ und ein Foto von Romeros Tackling gegen Mbappe ziert, ist mit einem letzten Frontalangriff noch einen Schritt weiter gegangen.
Der Verein hatte am Montag einen scharfen Protestbrief an den spanischen Verband gesandt und eine Kopie auch an den Hohen Sportrat geschickt. Der Brief wurde auf der offiziellen Website von Real Madrid veröffentlicht. Der Brief trägt den Titel „formeller Protest gegen das Schiedsrichtersystem“ und betrifft auch „die skandalöse Leistung des VAR-Schiedsrichters im Spiel am 1. Februar gegen Espanyol“.
"Die Ereignisse in diesem Spiel haben jegliche Grenzen menschlicher Fehler oder Schiedsrichterinterpretation überschritten." Die Geschehnisse stellen den Höhepunkt eines völlig diskreditierten Schiedsrichtersystems dar, in dem die Entscheidungen gegen Real Madrid ein Ausmaß an Manipulation und Bankrott des Wettbewerbs erreicht haben, das nicht länger ignoriert werden kann. „Die beiden wichtigsten Entscheidungen dieses Spiels haben einmal mehr die Doppelmoral gegenüber Real Madrid bewiesen“, schreibt er zu Beginn des Briefes.
In dem Brief heißt es weiter, dass die Behinderung von Mbappe mit einer roten Karte hätte bestraft werden müssen. Der Eingriff wurde vom Schiedsrichter und dem VAR lediglich mit einer gelben Karte geahndet, was den Madrider Klub zu einer harten Reaktion veranlasste.
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Madrid hat im Fall Mbappe und des nicht anerkannten Tors von Vinicius Audioaufzeichnungen aus dem VAR-Raum angefordert.
„Dieser Überweisungsskandal ist kein Einzelfall. Das spanische Überweisungssystem ist fehlerhaft und auf Selbstschutz ausgerichtet. In den vergangenen Jahren haben sich im spanischen Verband gravierende Probleme gezeigt. „Real Madrid kann nicht akzeptieren, dass der Wettbewerb weiterhin nach dem diskreditierten Schiedsrichtersystem durchgeführt wird“, schrieb der Madrider Klub unter anderem in seinem langen Brief.
Madrids Streit mit dem Verband und den Schiedsrichtern dürfte weitergehen.
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