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Fußball

Warum scheiterte Fisnik Asllanis Wechsel nach Leipzig?

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Der Wechsel von Fisnik Asllani zu RB Leipzig schien so gut wie sicher. Leipzig hatte Hoffenheim bereits über die Absicht informiert, die Ausstiegsklausel des Spielers in Höhe von 25 Millionen Euro zu aktivieren, vorbehaltlich eines erfolgreichen Medizinchecks. Doch genau diesen Test verpatzte der Stürmer, wie die Bild-Zeitung am Samstag berichtete.

Asllani absolvierte am Donnerstag in Salzburg den Medizincheck. Doch anstatt ins Trainingslager von Leipzig nach Saalfelden zu reisen und einen Vertrag bis 2031 zu unterschreiben, wurde der Transfer abgesagt. Laut Hoffenheim ist der Grund für die Absage ein von Leipzig geäußerter medizinischer Bedenken.

Leipzig und Hoffenheim stehen in Konkurrenz zueinander, schreibt das renommierte deutsche Medienportal. RB Leipzig wollte sich auf Nachfrage nicht zu den genauen Gründen äußern. Laut „Bild“ befürchten die Ärzte in Leipzig einen längeren Ausfall des Stürmers und dass diese Bedenken durch eine schnelle Rehabilitation nicht ausgeräumt werden können.

In Hoffenheim sieht man das anders. Hier im Verein heißt es, Leipzigs Bedenken seien stark übertrieben. Die letzte Saison belegt das. Asllani kam in 35 von 36 Pflichtspielen zum Einsatz.

Der kosovarische Vertreter nimmt am Dienstag am Training mit Hoffenheim teil.

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Trotz seines jungen Alters hatte Asllani bereits mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Seine schwierigste Zeit erlebte er von Februar bis April 2022, als eine Knieinfektion beinahe seine Karriere beendete.

„Es war verrückt, weil mein Knie über Nacht einfach so angeschwollen ist. Das hat gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann. Natürlich kamen mir Zweifel. Vielleicht soll es einfach nicht sein. Vielleicht ist mein Körper nicht für Leistungssport, für Profisport gemacht“, hatte Asllani zuvor gegenüber der Bild-Zeitung erklärt.

Der in Berlin geborene Spieler kämpfte um sein Comeback und erreichte in der vergangenen Saison seinen Höhepunkt. Mit 11 Toren und 10 Vorlagen weckte er das Interesse zahlreicher Topklubs. 

Laut Bild hatte Hoffenheim aus finanziellen Gründen einen Verkauf geplant. Aus sportlicher Sicht ist der Verein jedoch froh, dass der 24-Jährige bleibt. 

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„Dass dieser Transfer bereits gescheitert ist, ist aus sportlicher Sicht alles andere als eine schlechte Nachricht für uns“, sagte Hoffenheims Geschäftsführer Andreas Schicker.

Hoffenheim plant keinen weiteren Notverkauf. Zwar wäre der Verein Interesse anderer Klubs gegenüber nicht abgeneigt, doch Hoffenheim würde sich über einen Verbleib Asllanis freuen. Leipzig hingegen prüft andere Optionen und ist enttäuscht, dass der Transfer Asllanis nicht zustande kam.