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Fußball

Muslija hat Neuer als Vorbild und will das Schweizer Tor verteidigen.

Gentrit Muslija

Gentri Muslija gilt als eines der größten Torhütertalente im Schweizer Fußball. Am Donnerstag widmete die große Schweizer Tageszeitung „Blick“ dem 20-Jährigen einen ausführlichen Artikel.

Muslija ist Spieler des FC St. Gallen und derzeit an den Zweitligisten Wili ausgeliehen. Seine Leihe endet nächsten Monat.

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Muslija hat alle Jugendnationalmannschaften der Schweiz durchlaufen und bereits sein Debüt in der U21-Nationalmannschaft gegeben.

Der albanische Torhüter hat bei St. Gallen einen Vertrag bis Sommer 2028. Seit Februar letzten Jahres ist er an Wili ausgeliehen, und eine weitere Verpflichtung ist nicht ausgeschlossen.

Im Dezember stufte das Internationale Zentrum für Sportstudien (CIES) Muslija als einen der zehn besten U20-Torhüter außerhalb der fünf europäischen Top-Ligen ein.

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„Als ich das sah, fühlte ich mich sehr geehrt. Es ist gut, wenn die eigene Arbeit anerkannt und belohnt wird“, sagte Muslija gegenüber „Blick“.

Er ist für seine Beinarbeit bekannt, obwohl er Torwart ist. In der zweiten Schweizer Liga gehört er zu den Top 20 bei den angekommenen Pässen.

Als Kind war er kein Torwart, aber er beschloss, zwischen den Pfosten zu bleiben, als er Manuel Neuers Leistung im Champions-League-Finale sah, das Bayern gegen Dortmund gespielt hatte.

Neuer ist eines von Gentrys Vorbildern.

„Ein Wechsel zu Bayern wäre ein Traum. Die Bundesliga oder La Liga würden mir aber auch sehr gut liegen“, sagt Muslija.

Laut „Blick“ hofft Torhüter Muslija auf eine Einladung zur Schweizer Nationalmannschaft.

„Ich glaube, das ist das Ziel jedes Spielers“, sagte er.

Kosovos erste Torhüterin, Arijanet Muriq, wuchs in der Schweiz auf. Auch der zweite Torhüter, Amir Shaipi, spielt noch in der Schweiz. Bislang hat es hingegen noch kein Albaner in die Schweizer A-Nationalmannschaft geschafft. Das könnte sich bald ändern.

In der Challenge League hat Muslija in dieser Saison 35 Einsätze absolviert. Zudem kam er zweimal im Pokal zum Einsatz. Die zweite Schweizer Liga ist mit albanischen Fußballern stark besetzt.