Die Euphorie über den WM-Sieg ist ungebrochen, während sich Spaniens Top-Teams auf die neue La-Liga-Saison vorbereiten. Barcelona will seinen Titel verteidigen, während Real Madrid, nach zwei titellosen Spielzeiten, kräftig investiert hat und mit José Mourinho an der Seitenlinie auf Erfolg hofft.
Weniger als einen Monat nach Spaniens Sieg über Argentinien im WM-Finale rückt der Vereinswettbewerb wieder in den Vordergrund.
Im Mittelpunkt stehen natürlich die bekannten Konkurrenten – Titelverteidiger Barcelona und Real Madrid, die einen ereignisreichen Sommer hinter sich haben.
Der wiedergewählte Präsident von Real Madrid, Florentino Perez, hat eines der aggressivsten Transferfenster der letzten Jahre für den Verein geleitet und Mourinho verpflichtet – ein Schritt, der als gewagt, nostalgisch und risikoreich gilt.
Einst als „der Besondere“ gefeiert, kehrt Mourinho in altes Terrain zurück und muss sich beweisen. Elf Jahre lang wartete er auf einen Meistertitel, vier Jahre auf eine Trophäe. Er hat mehr Kontroversen als Medaillen „gesammelt“.
Real Madrids Erfolgsaussichten im Jahr 2024 scheinen nach zwei titellosen Saisons noch in weiter Ferne. Kylian Mbappé erzielte zwar Tore, doch die erhofften Titel blieben aus. Trainer Pérez reagierte mit einem riskanten Sommer. Real verpflichtete Yan Diomande, Marc Cucurella, Denzel Dumfries, Ibrahima Konaté, Bernardo Silva und Carlos Espín. Zudem wurde der Vertrag mit Vinicius verlängert. Doch die Probleme im Mittelfeld bestehen weiterhin. Dem Madrider Team gelingt es nach wie vor nicht, Spieler wie Toni Kroos und Luka Modrić adäquat zu ersetzen.
Derweil setzt der FC Barcelona auf Kontinuität. Der deutsche Trainer Hansi Flick bleibt die Schlüsselfigur im Kampf um die Titelverteidigung. Barça vertraut auf die Ausgewogenheit des Kaders, der ihnen zur Dominanz in La Liga verhalf und den Großteil der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft stellte.
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Mourinho wird voraussichtlich bald offiziell als Trainer von Real Madrid vorgestellt.
Lamine Yamal, Dani Olmo, Pedri, Pau Cubarsi und Ferran Torres waren wichtige Spieler für Spanien. Während Torres voraussichtlich wechseln wird, hat Barcelona mit der Verpflichtung von Anthony Gordon und Karim Adeyemi reagiert. Auch Rodri wird wohl zu Barcelona wechseln.
Der andere Madrider Verein, Atlético Madrid, startet mit den üblichen Fragezeichen und neuen Turbulenzen in die Saison. Diego Simeone geht in seine 15. Saison als Trainer, steht aber trotz hoher Investitionen aufgrund der langen Titellosigkeit unter Druck. Die Zukunft von Julián Álvarez ist das Hauptthema bei Atlético Madrid.
Die Spiele der ersten Runde in La Liga finden am Samstag statt.